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    <title>indys studentenblog aus bremen (SKR8) : Rubrik:Universität</title>
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    <description>SKR8</description>
    <dc:publisher>indylaa</dc:publisher>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:date>2009-12-06T14:02:35Z</dc:date>
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    <title>indys studentenblog aus bremen</title>
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  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/6078732/">
    <title>Lernen und Ernährung...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/6078732/</link>
    <description>Wenn man tagelang am Lernen ist, weil ständig irgendwelche Prüfungen fürs Examen anstehen, ernährt man sich grundsätzlich falsch. Ich zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich zwischendurch auch mal Obst oder Gemüse durch die Speiseröhre wandert, zieht man sich doch insgesamt mehr Dreck rein, als einem Lieb sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben wars der grüne Wackelpudding, davor ein hartgekochtes Ei, davor Nudeln mit Tomatensauce aus dem Glas, davor ein Schokopudding. Heute Abend wird es wohl ein Rollo sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Glück ist morgen alles vorbei, ich hab keine Lust mehr. Vor allem nicht auf Sprachwissenschaft...</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T13:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/6036490/">
    <title>Wie ich lerne.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/6036490/</link>
    <description>Was hast du heute getan?&lt;br /&gt;
Ich habe gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wirst du morgen tun?&lt;br /&gt;
Ich werde lernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was sagst du überübermorgen?&lt;br /&gt;
Ich lerne gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du denn nicht bald genug gelernt?&lt;br /&gt;
Ich habe bereits genug gelernt,&lt;br /&gt;
aber es reichte nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lerne, bis alles fertig gelernt ist&lt;br /&gt;
und dann, dann schlafe ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und fange dann wieder von Neuem an.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-10T16:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/5580223/">
    <title>Prof. Dr. Freerk Huisken über Amokläufe...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/5580223/</link>
    <description>Ein Professor, bei dem ich ca. mein halbes Pädagogikstudium verbracht habe, über Amokläufe, deren Täter und die bösen &quot;Killerspiele&quot;. Ist zwar schon sehr viel älter, aber immer noch aktuell...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Nerdcore: &lt;a href=&quot;http://www.nerdcore.de/wp/2009/03/13/fonsi-vergleicht-zocker-mit-nazis/&quot;&gt;http://www.nerdcore.de/wp/2009/03/13/fonsi-vergleicht-zocker-mit-nazis/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direktlink: &lt;a href=&quot;http://citronengras.de/wie-das-system-schule-verlierer-und-gewalt-produziert/&quot;&gt;http://citronengras.de/wie-das-system-schule-verlierer-und-gewalt-produziert/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ich nicht vor einiger Zeit schon vorhergesagt, dass man nach so einer Tat wieder auf den Computerspielen rumhackt? Wie gestern in den Nachrichten: &quot;Er hatte Depressionen, war in Behandlung, hatte Zugang zu Waffen...........und aber auch Killerspiele.&quot;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-13T17:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/5460345/">
    <title>&quot;Wäre sein Vater Jäger gewesen, wäre er auch Jäger geworden&quot; - Diskussionsrunde...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/5460345/</link>
    <description>Im ehrwürdigen Bremer Rathaus fand heute in der oberen Halle eine Diskussionsrunde zum Thema Wilhelm II. statt. Zu Gast waren der deutschlandweit bekannte Historiker Hans-Ulrich Wehler (Bielefeld), der Bremer Historiker Lothar Machtan, die Publizistin Franziska Augstein (München) und Rainer von Hessen, ebenfalls Publizist. Moderiert wurde die Runde von Rolf Seelmann-Eggebert, dessen Stimme man vielleicht aus dem Radio kennt. Oder TV. Einleitende Worte fand unser Bürgermeister Jens Böhrnsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war es nicht nur die erste wissenschaftliche Diskussion, der ich beiwohnen durfte, sondern zugleich der erste Besuch im bremischen Rathaus. Die obere Halle ist wirklich beeindruckend, vor allem die von der Decke hängenden, riesigen Kanonenboote, deren Kanonen von ihren Proportionen her wenig zu den Schiffen passen. Und  um die anfänglichen Nebensächlichkeiten damit abzuhaken -, die Stühle sind unglaublich ungemütlich, nach einer knappen halben Stunde wird das weitere Zuhören ziemlich anstrengend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zum Thema: Behandelt wurde der gesamte Lebensweg von Wilhelm II., jedoch konzentrierte man sich (gezwungener Maßen natürlich) auf einige Lebensabschnitte bzw. Zäsuren in Wilhelms Leben. Sofern ich das noch alles rekapitulieren kann, wurden folgende Punkte angesprochen bzw. diskutiert: Geburt, Beziehung zur Mutter, zum Vater, körperliche Kondition aufgrund Geburtsfehler, Erziehung und Bildung, Krönung zum Kaiser, politisches Wirken bis zum Ersten Weltkrieg, Rolle nach dem Ersten Weltkrieg, Exil, fragwürdige Entwicklung Wilhelms im Exil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch las der Moderator zwei Textstellen (aus den Büchern Lothar Machtans und Sebastian Haffners) vor und es gab eine kurze Tonaufnahme von Wilhelm II. zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besucherandrang war erwartungsgemäß hoch, eventuell auch, weil man Hans-Ulrich Wehler nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Zumindest war er der hauptsächliche Grund, warum wir eigentlich zum Rathaus pilgerten. Selbst in der letzten Reihe quetschte man noch weitere Stühle, andere wiederum störte es wenig, die Diskussion im Stehen zu verfolgen (was bei den Stühlen sicher nicht weiter schlimm war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehler selbst machte einen sehr unterhaltsamen Eindruck. Mit einigen Spitzen in Richtung der geistlichen Verfassung bzw. Konstituierung Wilhelms startete er die Runde und brachte auf den Punkt, was später mehrfach kurz zur Sprache kam: Wilhelm II. hatte nicht das geistige und politische Rüstzeug als Regent. Man bezog sich meist auf die zuletzt erschienene Biographie des britischen Historikers John Röhl, die für das Leben Wilhelms als Standardwerk anzusehen ist. Die Diskussion bereicherten Augstein und von Hessen mit Anekdoten und Fachwissen, jedoch blieben beide neben Wehler und Machtan etwas blass. Obgleich zwischen den beiden Professoren kein richtiger Schlagabtausch stattfand, positionierten beide ihre Standpunkte und zweifelten durchaus die Meinung des Gegenübers an. Dies geschah mit guten Argumenten und in einer unbeschreiblichen Eloquenz. Auf jegliche weitere inhaltliche Wiedergabe habe ich übrigens keine Lust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt eine sehr unterhaltsame und interessante Diskussion. Wehler gesehen zu haben, ist für uns (also für mich und meinen Kollegen) eine Erfahrung wert gewesen. Die Studenten und an der Uni Bielefeld sind zu beneiden. Für Leute, die sich vorher schon halbwegs intensiv mit der Thematik befasst haben, bot der Abend wissenstechnisch allerdings wenig Neues. Was die abendliche Erfahrung selbstverständlich in unserem Fall wenig schmälerte.
&lt;hr /&gt;
Zum Lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John C. G. Röhl: Wilhelm II. Band 1: Die Jugend des Kaisers. 18591888. Beck, München 1993,&lt;br /&gt;
Band 2: Der Aufbau der Persönlichen Monarchie. 18881900. Beck, München 2001,&lt;br /&gt;
Band 3: Der Weg in den Abgrund. 19001941. Beck, München 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
John C. G. Röhl: Kaiser, Hof und Staat. Wilhelm II. und die deutsche Politik. Beck, München 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Fischer: Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/18. Nachdruck der Sonderausgabe 1967. Droste, Düsseldorf 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lothar Machtan: Die Abdankung: Wie Deutschlands gekrönte Häupter aus der Geschichte fielen, Berlin 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich die Wehlersche Gesellschaftsgeschichte...</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-20T22:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/5260471/">
    <title>Bertelsmann und unsere Hochschulen</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/5260471/</link>
    <description>Wolfgang Lieb, einer der Betreiber der von mir sehr geschätzten NachDenkSeiten (www.nachdenkseiten.de), hat an der Fernuniversität Hagen einen einstündigen Vortrag gehalten mit dem Thema: &quot;Drahtzieher hinter den Kulissen  der Einfluss des Bertelsmann-Konzerns auf die Hochschulen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man als Interessierter lesen. Hier ein kleiner Auszug:

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Das CHE firmiert als eine private und als gemeinnützig anerkannte GmbH. Der Jahresetat beläuft sich nach eigenen Angaben auf über 3 Millionen Euro und wird überwiegend von der Bertelsmann Stiftung finanziert. Das CHE nennt sich eine unabhängige Denkfabrik. Sein bisheriger Leiter, Detlef Müller-Böling, hat sich inzwischen zum informellen Bundesbildungsminister der Republik aufgeschwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klugerweise nahm das CHE die damals ohne jeden Apparat und ohne großen institutionellen Einfluss auf die Hochschulpolitik agierende, aber um so standesbewusstere Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mit ins Boot, und so veröffentlichen das CHE und die HRK seither ihre hochschulreformerischen Lösungskonzepte unter einem gemeinsamen Kopfbogen. So verschaffte sich Bertelsmann vor allem über die Hochschulleitungen ein einigermaßen unverdächtiges Entree in die Hochschulen. Die Rektoren wurden mit dem Versprechen geködert, dass sie künftig mehr Macht an den Hochschulen bekommen sollten. Welcher Rektor, der sich künftig Präsident oder Vorstandsvorsitzender nennen durfte, konnte sich den Verlockungen der Macht entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hochschul-Reform-Politik der zurückliegenden zwei Jahrzehnte lässt sich der politische Leitbildwechsel in unserer Gesellschaft wie in einem Brennglas beobachten. Nämlich wie die gegen die Herrschaft von Kirche und Königsthronen seit der Aufklärung erkämpfte Freiheit von Forschung und Lehre über den Einfluss finanzstarker Verbände und Lobbyorganisationen und durch die massive Beeinflussung von Politik und der öffentlichen Meinung mehr und mehr der neoliberalen Ideologie und damit auch der Einflusssphäre wirtschaftlicher Interessen unterworfen wurde.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

Direktlink: &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=3514#more-3514&quot;&gt;http://www.nachdenkseiten.de/?p=3514#more-3514&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-16T17:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4983486/">
    <title>Uni-Bremen will Mittagspause abschaffen / Umbau des Mehrzweckhochauses geplant</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4983486/</link>
    <description>Der ASTA der Uni-Bremen hat zwei Pressemittelungen herausgegeben, die ich hier nach meinem gestrigen Wutausbruch völlig unkommentiert so stehen lassen will:

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Pressemitteilung des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universita&#776;t Bremen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06.06.2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der angeblichen Raumnot an der Universita&#776;t Bremen, der sogar die Mittagspause geopfert wurde  siehe die Pressemitteilung heutigen Datums  wird an der Universita&#776;t weiterhin sinnlos Geld verschleudert. Ein repra&#776;sentativer Glasanbau soll das zugegebenermaßen schmucklose Mehrzweckhochhaus (MZH) an der Bibliothekstrasse erweitern. Dabei geht es nicht um die Ausweitung von nutzbaren Forschungs- oder Seminarra&#776;umen, sondern um die Optik des Campus. Denn fu&#776;r etwaig neu geschaffene Seminarra&#776;umen werden im Gegenzug a&#776;hnliche Ra&#776;ume in den oberen Stockwerken geschlossen. Der AStA der Universita&#776;t Bremen kann diesen Aufwand und die Fixierung auf die Außenwirkung nicht nachvollziehen, vor allem angesichts der schwierigen Haushaltslage der Universita&#776;t. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Außenwirkung werden viele Tausend Euro, diverse Arbeitstage und jede Menge Fahrradstellpla&#776;tze zum Opfer fallen. Fu&#776;r letztere hat das Baudezernat der Universita&#776;t noch nicht einmal Ausweichfla&#776;chen ersonnen. Diese Planungslu&#776;cke zeigt, wie wenig sich selbst Bauvorhaben an der Universita&#776;t an den Interessen der Beteiligten, etwa der Studierenden, orientieren. Gefragt wurde schließlich niemand und bis auf eine Informationsveranstaltung am 28. Mai 2008 fand auch keine o&#776;ffentliche Veranstaltung statt. Mitbestimmung und demokratische Selbstverwaltung sehen anders aus. Es zeigt sich einmal mehr, worauf es in der Hochschullandschaft zur Zeit ankommt: Scho&#776;ner Schein ist wichtiger als gute Bedingungen fu&#776;r Forschung und Lehre.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

und

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
Pressemitteilung des Allgemeinen Studierendenausschuss der Universita&#776;t Bremen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
06.06.2008 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanzler der Universita&#776;t Bremen Gerd-Ru&#776;diger Ku&#776;ck ku&#776;ndigte im Akademischen Senat (AS) am 28.05.2008 an, dass ab dem kommenden Wintersemester die Mittagspause zwischen 12 Uhr und 13 Uhr ersatzlos gestrichen werden soll. Begru&#776;ndet wurde dieser Plan mit der Raumnot an der Universita&#776;t. Scheinbar wird auch daru&#776;ber nachgedacht, die kompletten Vorlesungszeiten umzustrukturieren, wobei es offensichtlich noch an einem Konzept fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AStA der Universita&#776;t Bremen lehnt die Abschaffung der Mittagspause als undurchdachte und u&#776;bereilte Maßnahme entschieden ab. Der AStA-Vorsitzende Michael Markus dazu: Das ist die Dreistigkeit schlechthin! Das Studium ist schon straff organisiert und der Druck auf die Studierenden durch die Verscha&#776;rfung der Studienpla&#776;ne, die Einfu&#776;hrung von Bacholor-/Master-Abschlu&#776;ssen und Anwesenheitslisten schwer genug zu ertragen. Durch die genommene Mittagspause wird sich die Situation noch verschlimmern, denn wie sollen die Leute u&#776;berhaupt noch was essen ko&#776;nnen, wenn sie zu Seminaren hetzen und die Mensa u&#776;berfu&#776;llt ist?&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumnot ergibt sich aus Sicht des AStA außerdem durch die Mittelku&#776;rzungen im Bildungssektor, die zu einem akuten Finanzierungsproblem fu&#776;hren. Immer weniger Lehrende bieten eine geringere Auswahl an Vorlesungen und Seminaren an, wodurch es zu einer sta&#776;rkeren Konzentrierung der Vorlesungs- und SeminarteilnehmerInnen kommt. Durch die Standardisierung von Studienverla&#776;ufen im Zuge der Umstellung auf BA/MA-Studienga&#776;nge, versta&#776;rkt sich diese Entwicklung noch einmal. Denn durch die Einfu&#776;hrung von Langzeitstudiengebu&#776;hren hat die Universita&#776;t viele Studierende verloren, weshalb zwei Drittel der Vorlesungs- und Seminarra&#776;ume u&#776;berbelegt sind, das weitere Drittel aber kaum ausgelastet wird; sofern u&#776;berhaupt Veranstaltungen in ihnen stattfinden. An zu vielen Studierenden liegt es demnach nicht. Trotzdem werden die Ra&#776;ume immer voller und die Studienbedingungen immer schlechter. Anne Spo&#776;nemann, Studentin der Psychologie und auf dem Weg zur Mittagspause empo&#776;rt sich: Und nicht mal die Mensa-O&#776;ffnungszeiten verla&#776;ngern sie.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

Wobei man bedenken sollte, dass auch der ASTA nicht vor Einseitigkeit und Fehlern gefeit ist.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-10T10:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4657054/">
    <title>Noch zwei Wochen Uni!</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4657054/</link>
    <description>Nicht mal, denn bei mir geht die Woche nur bis Donnerstags, dann ist Maloche am Freitach. Also nur noch bis nächste Woche Donnerstag und ich schließe das Semester mit einem Referat über den wunderbaren Film &quot;Full Metal Village&quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte hier ein sehr abschweifender Text über Studium und kein Bock mehr darauf stehen, aber der wurde wieder so lang, der liegt nun auf der Platte und kommt wohl morgen nacht oder so. Mal schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achja: noch hoffentlich zwei Semester :)</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-28T23:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4524881/">
    <title>Donnerstag Mensa-Weihnachtsessen!</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4524881/</link>
    <description>In unserer Elite-Mensa am Boulevard gibt es am kommenden Donnerstag das sich jährlich um diese Zeit wiederholende Weihnachtsessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal für lockere zwei Euro:

&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Essen 1:&lt;/b&gt; Entenbrust rosé auf Orangensauce an Apfel - Zimt - Rotkraut dazu Kartoffelbällchen, Dessert: Schokoladen - Weihnachtsmann.&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Essen 2:&lt;/b&gt; Ofenfrisches Forellenfilet, geräuchert an Sahnemeerettich oder Preiselbeersahne mit Wintersalaten umlegt dazu eine Scheibe Baguette, Dessert: Schokoladen - Weihnachtsmann.&lt;/blockquote&gt;

Guten Appetit. Zwei Essen 1 bitte...</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-10T23:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4415011/">
    <title>ZEIT-Artikel über die Überfrachtung des Bachelors.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4415011/</link>
    <description>&lt;div &gt;Auf der Webseite der ZEIT gibt es einen sehr schönen Artikel über die Überfrachtung des Bachelor-Studiums. Wie so oft, bin ich sehr glücklich, noch auf altes Staatsexamen zu studieren, als ich den Beitrag gelesen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Freunde und Komilitonen, die auf BA studieren haben schon mehrfach ihr Leid darüber beklagt, dass das Studium zu verschult sei und man absolut für nichts mehr Zeit hat, wenn man sein Studium ernst nehmen und es auch in sechs Semestern schaffen will. Alles bekannte Phrasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Artikels konstatiert der Autor sehr richtig:&lt;/div&gt;
&lt;blockquote&gt;So bleibt es bei der nüchternen Bilanz: Bologna macht die Uni studentennäher, schneller, effizienter. Aber auch starrer, langweiliger, weniger vielfältig. Die Vorteile darf man getrost der Reform zuschreiben. Die Nachteile dagegen ihrer allzu deutschen Auslegung.&lt;/blockquote&gt;

Link: &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2007/44/C-Bama-Aufmacher&quot;&gt;http://www.zeit.de/2007/44/C-Bama-Aufmacher&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-05T19:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4411339/">
    <title>Essen aus Gerüchteküchen schmeckt in der Regel nicht.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4411339/</link>
    <description>Aufgrund des Studiums hat sich meine Haltung gegenüber Gerüchten sehr stark verändert. In letzter Zeit bestätigt sich viel zu oft bei mir, dass eben jene falschen Dinge, die von einem bösen Bi-Ba-Butzemann in die Welt gesetzt wurden, nicht der Wahrheit entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Gerüchte haben mir in den letzten beiden Wochen sehr viel Stress bereitet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Man muss bei nichtbestandener Prüfung bei dem gleichen Prüfer bleiben und ebenfalls in der gleichen Epoche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Dr. XY nimmt nur fünf Studenten für die Prüfung und ist angeblich schon ausgebucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Prof. Dr. XYZ nimmt nur Studenten, die sie persönlich kennt und sie ist schon absolut ausgebucht, da geht nichts mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was daran nun wirklich stimmt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In der Prüfungsordnung steht davon absolut nichts und zwei Dozenten an der Uni bestätigten mir, dass es nicht die Intention sei, jemanden beim gleichen Prüfer noch mal durchfallen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. In ihrer Sprechstunde wusste sie mit beiden Annahmen nichts anzufangen und zeigte sich erfreut über meine Themenwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Nach einem etwas längeren Gespräch sagte sie: Okay, dann machen wir das so.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-04T17:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4398365/">
    <title>Zufälle gibts im Studium.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4398365/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es ist mir schon öfter aufgefallen, dass, wie auch immer, Seminare sich zum Teil inhaltlich überschneiden oder sind dies nur Zufälle?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Letztes Semester konnte ich in einem fachdidaktischen Seminar in Germanistik einen kurzen Vortrag über Fotografie im Ersten Weltkrieg halten, da wir uns mit Filmen, Bildern und Literatur im Krieg befassten. Zufällig habe ich meine Zwischenprüfung in Geschichte über, na was wohl, Fotografie im Ersten Weltkrieg gemacht (sämtliche Fotografien sind Fälschungen oder gestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mittwochs habe ich ein Seminar, welches sich primär im die Geschlechterdiskussion im Mittelalter befasst, jedoch auch im Kontext zu Heiligen und Reliquien, die bereits im Frühmittelalter sehr beliebt waren. Im Grundstudium schrieb ich eine Hausarbeit über Wunder und Reliquien bei Gregor von Tours, meine Zwischenprüfung ging um Wunderheilungen im Frühmittelalter. Passt ja halbwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mein Seminar heute über die Antike hatte das Thema virtus, was in diesem Zusammenhang hieß, dass der Feldherr Hannibal durch seine Siege eine höhere virtus hatte als z. B. die besiegten Römer. Den Begriff hatte ich am Wochenende in einem ellenlangen Aufsatz vom Mittelalterseminar weiter oben ausführlich kennengelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gestern erzählte uns ein Dozent, wie die Anfänge der Reformpädagogik entstanden und wer sie beeinflusste, sowie die Unterschiede des Begriffs Jugend um 1900 und heute. Dann vorhin im Geschichtsseminar Jugend usw. räumte eine Kommilitonin mit ihrem Wissen von gestern voll ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaja, ich weiß, alles komisches Gelaber, aber  passiert euch das in anderen Studiengängen auch? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achja: Morgen gibt es in der Mensa Hamburger für einen mickrigen Euro. Die Statistiken fürs Wettessen gibt es dann morgen Abend oder so. &lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-30T21:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4382368/">
    <title>Erste Uni-Woche...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4382368/</link>
    <description>...liegt hinter mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mittwoch war meine aufgeladene Mensakarte leer, weil ich kopiert habe. 300 Seiten, davon 80 bitte bis nächste Woche lesen.&lt;br /&gt;
- Aus einer Veranstaltung geflüchtet, weil hoffnungslos überfüllt und ich auf dem Boden saß. Hinten.&lt;br /&gt;
- Aus einem Seminar geflogen, weil hier höhere Semester bevorzugt genommen werden. Macht aber nix.&lt;br /&gt;
- Dienstag nen 50-Seiten-Batzen abgegeben und als Tausch endlich meinen Praktikumsbericht zurückbekommen.&lt;br /&gt;
- Heute mal nem Prof gebeichtet, dass ich die Hausarbeit nicht geschafft habe.&lt;br /&gt;
- zwei Referate, eins sogar über &quot;Full Metal Village&quot;.&lt;br /&gt;
- Schiffsbrötchen aus der GW2 Cafete sind immer noch die Besten.&lt;br /&gt;
- Auch im Winter is das SFG ein scheiß Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gänseblümchen: Die Mensa habe ich noch nie so überfüllt gesehen wie diese Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schlecht die Woche laufen kann, zeigt allerdings die Kollegin kefa in ihrem blog: &lt;a href=&quot;http://kefa.de/blog/?p=289&quot;&gt;http://kefa.de/blog/?p=289&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T15:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4371112/">
    <title>Various Artists - University</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4371112/</link>
    <description>- Ich sehe den Sinn einer Anmeldung über StudIP spätestens dann nicht mehr, wenn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Kurse schon losgehen, während ich in sechs Veranstaltungen noch auf &quot;Wartend&quot; gesetzt bin.&lt;br /&gt;
2. Es in den Kursen sowieso egal ist, weil sich jeder Dozent damit abfindet und niemanden rausschmeißt (was natürlich sehr gut ist).&lt;br /&gt;
3. Man sich angeblich sogar für Vorlesungen eintragen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Neuerdings muß man in der Bibliothek die Mensa-Karte aufladen und kann auch nur noch damit kopieren. Das lästige Ziehen von Kopierkarten entfällt. Zugleich gibt es nur noch einen Kopierer, der die alten Karten annimmt und der ständig besetzt ist. Von Personen, die natürlich immer komplette Bücher kopieren. Grmpf. Allerdings hab ich eben bemerkt, dass ich meine alte Karte sowieso verloren habe. So what?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Ordner für den Methodikkurs ist natürlich fünf Minuten nach Ende der Veranstaltung unauffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hunger -&gt; Mensa.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-22T09:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4361330/">
    <title>Lieber Studiengang Geschichtswissenschaft</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4361330/</link>
    <description>...es ist ja nun wirklich schön und sinnvoll, dass man sich über die Plattform StudIP in die Seminare eintragen kann. So gibt es keine überfüllten Seminarlisten, keine langen Schlangen bei eurer Sekretärin und hunderte Studenten, die sich in eurem Trakt breit machen, weil sie unbedingt noch ihre Scheine haben wollen. Es kann nun auch wirklich niemand mehr die ausgehangenen Listen abreißen. Diese Schelme.&lt;br /&gt;
Das Problem ist nur, dass der Server nach 14 Minuten nach Freischaltung der Veranstaltungen zusammengebrochen ist und es mehrere Minuten dauert, bis man überhaupt eine Seite geladen hat. Wo bleibt da der Spass?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirft mit Speicher....euer indy</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T12:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4174246/">
    <title>Eugen Kogons Buch Der SS-Staat</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4174246/</link>
    <description>Der folgende Artikel erscheint im Wintersemester in der bescheidenen Studentenzeitschrift des Instituts für Geschichte an der Uni Bremen. Die Fußnoten habe ich weggelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einleitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erschien ein Buch über Das System der deutschen Konzentrationslager, welches noch heute als Standardwerk in Bezug auf diese Thematik gilt. Bis 1974 hatte sich das Buch schon 262.000 Mal verkauft.&lt;br /&gt;
Verfasst wurde das Buch vom Publizisten Eugen Kogon, der selbst sechs Jahre lang in Lagerhaft gewesen ist.&lt;br /&gt;
Nach dem es bereits vor 1974 schon jahrelang vergriffen gewesen war, sollte es im Kindler Verlag neu aufgelegt werden. Zeitgleich fragte ein Tübinger Hochschullehrer bei Kogon an, warum sein Buch nicht als billiges Taschenbuch erscheinen würde, damit auch ein jüngeres Publikum die Möglichkeit eröffnet bekommt, dass Thema Nationalsozialismus kennen zu lernen..&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erschien eine Paperback-Ausgabe für acht Mark, der Verlag und der Hochschullehrer einigten sich auf eine Kostenregelung, die dies ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meiner Recherche zum Thema Eugenik und Euthanasie stieß ich, neben der aufgeführten (und lesenswerten) Standardliteratur von Ernst Klee, auf diverse andere Autoren. Bei den dazugehörigen Einträgen wurde ich des öfteren auf das Buch Kogons aufmerksam und schlitterte unverhofft tiefer in die Materie (dank einer offenen Enzyklopädie, dessen Name man weder in Hausarbeit oder vor Dozenten nennt) bezüglich Person und Werk. Die äußerst interessante Webseite über den Autor selbst, die mitunter vielerlei Zitate und gute Texte bereithält, machten mich neugierig. Am nächsten Tag lieh ich mir sein Buch aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Aber wer war Eugen Kogon eigentlich?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Geboren als Eugen Michael Kogon am 2. Dezemeber 1903 in München, verbrachte dieser seine Kindheit und Jugend in mehreren katholischen Internaten. Zurückblickend empfand er die Erziehung dort als nicht sehr schön, wie er selbst später schreibt: In diesem Internat wurde ich mit anderen zusammen erzogen, sehr streng, mit ganz harten Bedingungen, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen [...].&lt;br /&gt;
Seine Lage änderte sich, als er 1920 das Gymnasium besuchte. Nach dem Abitur 1922 am Dominikanerinternat Vechta in Oldenburg studierte er Nationalökonomie und Soziologie und promovierte über Faschismus und Korporativstaat (1927) bei Othmar Spann.&lt;br /&gt;
Danach arbeitete er bei der Wiener Wochenschrift Schönere Zukunft und schrieb über die Innen- und Außenpolitik des Auslands. Des Weiteren steuerte er mehrere Artikel und Aufsätze für andere Zeitschriften bei, wie z.B. Neue Ordnung oder Die Neue Zeitung, sowie die etwas komisch klingenden Zeitschrift Das heilige Feuer. Monatsschrift für naturgemäße, deutschvölkische und christliche Kultur und Volkspflege.&lt;br /&gt;
Als die deutschen 1938 in Österreich einmarschierten, wurde Kogon am 12. März in Wien mit der Begründung verhaftet, er würde für antinationalsozialistische[n] Kräfte außerhalb des Reichgebiet[e]s arbeiten. Nach eineinhalbjähriger Untersuchung durch die Gestapo im September 1939 wurde er in das KZ Buchenwald eingeliefert, wo er mit Unterbrechungen bis April 1945 gefangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gründete Kogon mit Walter Dirks die Frankfurter Hefte, eine Zeitschrift für Kultur und Politik, die überaus schnell eine Auflage von ca. 75.000 Exemplaren erreichte und bis 1984 erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 wurde Kogon Professor für Politologie an der Technischen Hochschule Darmstadt (heute TU Darmstadt) und lehrte dort bis 1968. Vor seiner Emeritierung kamen ihm Zweifel, ob er dem Anspruch des politischen Vermittelns in ausreichendem Maße gerecht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1964 bis 1965 leitete Kogon die NDR-Sendung Panorama und übernahm kurze Zeit später ebenso die Moderation. Sein Nachfolger wurde Joachim Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Eugen Kogon weitgehend zurückgezogen in Königstein im Taunus, bis er am 24. Juli 1987 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;II. Inhalt &amp; Kritik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Spezialeinheit der US-Army und einer Empfehlungsliste von Emigranten aus den USA, wurde Kogon damit beauftragt, einen Bericht über den Aufbau und die Funktion der Konzentrationslager zu verfassen. Dieser Bericht sollte dann in ein Buch umgearbeitet werden, welches in nicht einmal drei Monaten geschehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil beschreibt Kogon den Terror als Herrschaftssystem und analysiert dessen Voraussetzungen und Grundlagen, die ein Staat braucht, um seine Macht zu verfestigen. Nach diesen allgemeinen Definitionen erklärt der Autor den Aufbau und die Hierarchien der SS, sowie dessen Truppen und Verbände, um daraufhin zum eigentlichen Hauptthema zu kommen: Den Konzentrationslagern. &lt;br /&gt;
Hier werden im Laufe des Buches sämtliche Aspekte der KL beschrieben, wie z.B. Tagesablauf, Arbeit, Aufbau und Organisation, sowie die berüchtigten Sondereinrichtungen. In mehreren kleinen Kapiteln werden die Themen systematisch abgearbeitet, oft zitiert Kogon die Erfahrungen von anderen Häftlingen, gepaart mit verschiedenen Informationen aus Akten und seinen eigenen Erlebnissen.&lt;br /&gt;
Im letzten Drittel des Buches befasst der Autor sich mit der Psychologie der SS und deren Gegenpart, den KL-Gefangenen um dann am Ende auf das deutsche Volk und deren Bezug auf die Konzentrationslager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kogon beschreibt sehr detailliert und eindringlich, wie der Alltag und das Drumherum in den Lagern gewesen ist. Seine Sprache wirkt literarisch, quasi erzählend, jedoch wiederum sehr sachlich und distanziert. Der Leser fühlt sich wie ein Zuschauer, der als Außenstehender aus Kogons Perspektive in die Thematik blickt und beobachtet. &lt;br /&gt;
Für die kurze Zeitspanne zwischen Kriegsende, seiner langen Haftdauer und dem Abfassen des Buches, ist es ein Wunder, wie unemotional hier die Vorkommnisse geschildert werden. Mit abschweifenden Wertungen der einzelnen Personen und Ereignisse hält er sich stark zurück, was ihm unter anderem auch in anderen Kritiken zu gute gehalten wird.&lt;br /&gt;
Trotzdem passiert es oft, dass besonders schlimme SS-Männer und Kapos als Bestien, oder bestimmte Teile der Konzentrationslager und Arbeitskommandos als die sprichwörtliche Hölle bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft hat man das auch das Gefühl, er kann selber nicht richtig glauben, was er gerade schreibt. Vielleicht liegt dies auch daran, dass man selbst einige Male das Buch zuklappen und sich fragen muss, was man dort gerade gelesen hatte. Als Beispiel dient hier der Bericht über den so genannten Bunker, den Zellenbau im KL Buchenwald, und dessen SS-Aufseher Martin Sommer. Dieser wurde bekannt als der Henker von Buchenwald, weil er laut Kogon mit viel Hingabe die Gefangen malträtierte, respektive tötete.&lt;br /&gt;
Beispielhaft wird hier der Vorfall geschildert, in dem Sommer, der neben der Giftspritze das Erwürgen präferierte, einen Gefangen mit auf seine Stube nahm, ihn dort mit bloßen Händen tötete und dann unter sein Bett schob, sich schlafen legte und die Leiche am nächsten Morgen abholen lies. Andere Häftlinge verhungerten, er hängte sie auf oder folterte sie tagelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sachlich und reserviert der Autor auch die Verhältnisse in den Lagern beschreibt, je öfter muss man schlucken, weil hier nicht drastisch überzogen, sondern die damalige Realität dargestellt wird. Die Wahl der Betrachtung und Ausdrucksweise erscheint einem nun plausibler als zuvor, weil sie ihre Wirkung nicht verfehlt und authentisch erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende schreibt H.W. Richter in seiner Rezension, dass er sehr bezweifelt, &quot;ob nach diesem Werk noch irgendwer Besseres oder Gültigeres zu diesem Thema [etwas] sagen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unzweifelhaft mag man ihm nach der Lektüre des Werkes Recht geben.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Universität</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-17T17:43:00Z</dc:date>
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