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    <title>indys studentenblog aus bremen (SKR8) : Rubrik:Stories</title>
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    <description>SKR8</description>
    <dc:publisher>indylaa</dc:publisher>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:date>2009-06-14T17:26:14Z</dc:date>
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    <title>indys studentenblog aus bremen</title>
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  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/5757678/">
    <title>Fahr Besser Nach Hause!</title>
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    <description>Eben inner Muckibude entstand folgender Dialog zwischen der Thresenkraft und ihrem Freund:&lt;br /&gt;
Sie: &quot;Du Schatz, ich glaube du musst auch bald nach Hause...&quot;&lt;br /&gt;
Er: &quot;Warum denn?&quot;&lt;br /&gt;
Sie: &quot;Na weil doch Unwetterwarnung hier in Norddeutschland ist...&quot;&lt;br /&gt;
Er: &quot;Ja, mal gucken.&quot;&lt;br /&gt;
Sie (dramatischer): &quot;Das soll ganz schlimm werden, fahr besser nach Hause...&quot;&lt;br /&gt;
Er: &quot;Okay, mach ich.&quot;&lt;br /&gt;
Sie (hinterherrufend): &quot;Mach bitte die Heizung an, ich möcht nich frieren, wenn ich nach Hause komme.&quot;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-11T22:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/5752156/">
    <title>Dem Regen Entkommen</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/5752156/</link>
    <description>Montag wollte ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und habs gelassen, weil der Himmel nach Regen aussah. Und es schüttete ordentlich. Heute aus demselben Grund. Nun wollte ich vorhin mit dem Rad wenigstens ein bissel an der Weser radeln, aber ein Freund in Skype hielt mich glücklicherweise auf. Denn dieser Wolkenbruch wäre bestimmt kein Spaß gewesen und ich komplett nass geworden. Wenigstens etwas Glück in dieser verkorksten Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Wolkenbruch hätte mich im Nachhinein auch nicht so sehr gestört...hmm, ich weiß auch nicht...</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-09T19:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4882574/">
    <title>Studieren stinkt und ist toll.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4882574/</link>
    <description>&lt;i&gt;Hier ein etwas älterer Beitrag, der irgendwo auf meiner Platte herumflog. Er ist auch etwas drastisch. Vielleicht war ich von einigen Bieren so euphorisch und aufgebracht. Wer weiß das schon? Viel Spaß beim Lesen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und dann ist eigentlich nur wieder das Semester vorbei und danach kommt das Nächste. Hoffentlich kommt danach denn endlich das Letzte, denn langsam nervt mich auch irgendwie das Studentenleben. Andere Freunde haben ihre Ausbildung fertig oder ihr Studium beendet und verdienen nun ordentliches Geld, fahren in den Urlaub, kaufen sich teure Dinge, die ich auch gerne hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele neue Klamotten, eine neue Brille, Kontaktlinsen, einen neuen Football, ein schöner, stabiler Schreibtisch, mit ein paar Schubladen, die ich mit Müll füllen kann. Dann ein zweites Fahrrad, was ich für die Stadt gebrauchen kann, weil mein Mountainbike mir zu lieb und teuer ist. Ein paar Tage Berlin, dann Leipzig, Dresden, München, Wien, zurück nach Nürnberg, Köln, Aachen, Amsterdam und wieder heim nach Bremen. Die Digi-Cam voll mit Bildern. Ein neuer Kleiderschrank, ein paar schöne Pflanzen, ein TV in &quot;Porno-Größe&quot;, einen Gamecube mit Mario Kart. Ja nun, wenn man so ein bisschen technikinteressiert ist, dann noch eine Center-Box für die Musikanlage. Fünf-Punkt-Eins soll es sein. Ein neuer Rechner, samt TFT, mit dem ich dann Crysis spielen kann. Ein größer Kühlschrank mit mehr Kapazität, mehr DVDs für ein neues Regal, mehr Bücher für meinen Kopf, mehr CDs für den Player und während ich diese Liste schreibe, fällt mir immer wieder Trainspotting ein. Pervers großer Fernseher? Bald bin ich so wie ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heißt es also nun, dass man sich auf alles eben Aufgezählte freuen kann nach dem Studium? Wer weiß, wohin es mich zieht, schließlich habe ich noch 18 Monate Referendariat vor mir und hierbei verdient man sich keine goldene Nase. Und erstmal muss man ja einen Platz bekommen und aus Bremen will ich eigentlich nicht weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und danach eine feste Stelle in der Schule oder was? Vielleicht sind meine Noten ja so gut und mein Verlangen nach mehr Bildung immer noch ungestillt und ich hege insgeheim den Wunsch, einen Doktor draufzusatteln? Oder erstmal einige Jahre Praxis? Dabei ist die Zeit so kurz, wenn ich in der Regelstudienzeit bleibe, nur noch ein Jahr, denn wäre fast alles schon vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schlafe ich höchst selten bis 11 Uhr mittags, schreibe nicht mehr um diese Uhrzeit Blog-Einträge oder an Uni-Sachen. Keine Ideen mehr, die mich zu nachtschlafender Zeit wach halten oder mich zwingen, einige Zeilen in die Tastatur zu tippen. Kein Klischee-Student mehr, der dienstags in der Punk-Disco versackt und am nächsten Tag die Vorlesung oder das Seminar schwänzt, weil er nen Schädel hat. Dann trauere ich dem gemütlichen Leben hinterher, was man als Student durchaus hat. Ich beschwere mich über die viele Zeit, die für den Job draufgehen, wie mich die Schüler vielleicht nerven und am Wochenende nur noch wenig mit mir los ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich kurzzeitig zu dem Schluss bringt, das studieren eigentlich schon ne geile Zeit ist. Ein Freund erzählte mir, wie er in den siebziger Jahren mit dem Roller quer durch Deutschland fuhr, Partys feierte und sich halb Europa anschaute mit seinen Freunden. Die Hausarbeiten schrieb er dann in kurzen Nächten fertig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs hatte ich keine Ahnung, wo das GW1 Gebäude war und ein Bremen4-Reporter sprach mich an und fragte, wie es mir als Ersti so gehen würde. &quot;Ich heiße Alfred und hab keine Ahnung, wo das GW1 ist. Seh ich so verplant aus, dass man mich direkt erkennt? Ein anderer Student half mir aus der Patsche und ich kam prompt ins Radio. Zur Vorstellung der Lehrenden kam ich 45 Minuten zu spät. Mittlerweile kenne ich die verschlungensten Wege in manchen Gebäuden und bilde mir ein, sogar bestimmte Abkürzungen zu kennen oder die ruhigsten Toiletten zum scheißen. Was war ich froh, als ich endlich den C-Trakt im NW2 gefunden hatte, heute weiß ich, wo es in dem Haus auch Blankoscheine gibt; man weiß, an welchen Tagen die Mensa nicht so voll ist und wann die Schlange am längsten; am Freitag gibts Fisch, Mittwochs vegetarisch, das Weihnachtsessen ist gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sehr man also abschweifen kann, wenn man kurz nur reüssiert und resümiert, das, was hinter einem liegt, nur kurz in die Erinnerung ruft und gleichzeitig weiß, dass morgen bestimmt ein guter Tag wird, weil dort zwei Seminare sind, die einem gefallen. Blickt man allerdings noch weiter in die Zukunft, dann stehen im Februar zwei Examensklausuren an, ich stehe unter Druck, sie zu bestehen, weil ich letztes Semester eine versemmelt habe, dann kommen vier Hausarbeiten, die ich gerne fertigstellen will, weil ich dann im achten Semester nur noch 3 Leistungsscheine machen muss und darüber bin ich wiederum ziemlich froh. Es wird schon einerseits und andererseits muss es einfach, weil ich diese vier beziehungsweise fünf Jahre nicht verschenken will. Blöd, wenn man der erste in der Familie mit Abitur ist und ein Studium begonnen hat. Blöd, wenn man finanziell so wunderbar unterstützt wird und am anderen Ende nichts dabei herauskommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird schon, denn ich will und muss und habe gerade tierisch bock. So schnell kann die Stimmung umschwenken. Vielleicht ist sie ja morgen wieder ganz anders und der Tag wird doch nicht so toll. Wer weiß das schon. Genug geschwafelt.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-23T10:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4732014/">
    <title>Kuba im Fokus der Medien</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4732014/</link>
    <description>Im Moment geistern derzeit zwei Themen durch die Medien, die mir persönlich sehr ins Auge stechen. Eines davon ist Kuba. Hierbei unterscheiden sich die Themen zwar meistens voneinander, aber im Prinzip geht es schlussendlich immer nur um zwei Dinge: Fidel Castro und die Zukunft des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst vor kurzem habe ich eine Dokumentation über Kuba gesehen, die sich genau mit diesem Thema befasste. Die aktuellen Entwicklungen auf Kuba kann man wohlweislich als positiv bezeichnen. Der Lebensstandard soll erhöht werden, die medizinische Versorgung ist vorbildlich, die Lebenserwartung der Kubaner auf der Höhe der westlichen Welt, die Städte werden nach und nach saniert, die Politiker gehen auf die Menschen zu und hören sich ihre Probleme an. Kurzum: Auf Kuba bewegt sich etwas und auch Unternehmen haben dies mitbekommen. In der Biotechnologie weist das Land bedeutende Fortschritte auf und verhandelt mit Pharmaunternehmen und überdies investieren viele deutsche Firmen auf Kuba. Zum Beispiel gibt es eine Filiale von Mercedes-Benz. Nur redet keine Firma gerne über ihre Anstrengungen auf Kuba.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also mehr über Kuba wissen möchte, dem seien folgende Artikel zum Lesen ans Herz gelegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/09/Kuba&quot;&gt;http://www.zeit.de/2008/09/Kuba&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr kritisch, zeigt die bestehende Kluft zwischen Arm und Reich auf, den Einfluss der Armee und wie Fidel langsam die Macht verlor an seinen Bruder Raul.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2008/08/bg-castro&quot;&gt;http://www.zeit.de/online/2008/08/bg-castro&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Bilder- und Textreihe über das Leben des Diktators Castro.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Na was steht da wohl drin?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Kuba.html&quot;&gt;http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Kuba.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Kubaner sind ganz überwiegend freundliche, gebildete und trotz der schwierigen Lebensumstände auch lebensfrohe Menschen. Sie können hier, insb. wenn Sie des Spanischen mächtig sind, persönlich sehr bereichernde Bekanntschaften machen und Freundschaften fürs Leben schließen. Es kommt aber trotzdem immer wieder zu Versuchen, die vermeintliche Naivität ausländischer Touristen für den eigenen Vorteil auszunützen. Darauf sollte man vorbereitet sein.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/fidelcastro2.html&quot;&gt;http://www.tagesschau.de/ausland/fidelcastro2.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Fidel Castro verzichtet auf das Präsidentenamt, behält aber als KP-Generalsekretär seinen politischen Einfluss. Neue Freiheiten können die Kubaner von seinem Bruder Raúl nicht erwarten.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/345396&quot;&gt;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/345396&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die oben erwähnte Doku. Steht die Insel nun am Anfang einer neuen Ära?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Kuba/933588.html&quot;&gt;http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Kuba/933588.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Webseite des ARTE-Themenabends.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-24T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4731435/">
    <title>Du bist doch mein Freund, oder?</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4731435/</link>
    <description>Da kommt man gerade von nem Geburtstag, ist ein bisschen angetrunken und erfreut sich über die Erkenntnis, dass ein Nintendo Wii eine prima Party-Konsole ist, man ein Talent für Bowling hat (hehe) und dann das: Man kommt zu Hause nicht rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Ja, weil ein Alki die Tür versperrt. Und diese Leute haben ja immer die Angewohnheit, einem gleich die ganze Lebensgeschichte zu erzählen. So stand ich also eine gefühlte Ewigkeit vor meiner Haustür, kam nicht rein, wollte nun nicht unhöflich sein und hörte mir dann auch seine Leidensgeschichte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre aus der benachbarten Kneipe herausgeflogen, weil er angeblich alle Gäste beleidigt hätte. Sein Bier hat der Barkeeper einfach weggenommen und ihn hinausbefördert. Nun, Feierabend will ja jeder machen. Die Leute aus der Kneipe und ich natürlich auch. Leider ging meine Taktik, ihn wieder in die Gaststätte zu schicken und alles zu reklamieren, nicht auf, da er irgendwie nicht wieder dorthin zurück wollte und gleichzeitig dort schon die Lichter aus waren. Wie lange er wohl schon hier herumlief?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wendete ich die Verwirrtaktik an und es gelang mir, ihm vier verschiedene Berufe aufzuzählen, denen ich nachgehen würde. Er merkte es nicht. Ich wurde zum Lehrer (war er auch, nur fielen ihm die Fächer nicht mehr ein), Dozent für Molkereiwesen (ach was?), Tennislehrer und Lokführer. Herr Soundso entschied sich dann für den Tischlerberuf. &lt;br /&gt;
Zwischendurch fragte er immer wieder, ob ich denn hier wohnen würde, ob ich denn allein die Wohnung hätte usw. Hierbei wohnte ich dann mal im ersten, mal im vierten Stockwerk, hatte die Bude alleine für mich, dann eine Frau, dann zwei drogensüchtige Volksmusiker, die gerade auf Tournee wären. &lt;br /&gt;
Ich wunderte mich zwischenzeitlich wirklich, wie erstaunlich es war, ihm alle diese Dinge aufzutischen und noch erstaunlicher war die Tatsache, dass er alles nur wenige Sekunden danach wieder vergessen hatte. Allerdings meine ich zu Wissen, das dies ein relativ häufig auftretendes Problem bei Alkoholikern ist. Ebenfalls, dass Leute in diesem Zustand gerne mal gefährlich nahe kommen und einem des öfteren Einblick in die Flora ihres Mundes gewähren. Gänsehautstimmung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende vom Lied war, dass er mich herzlich umarmte, ich dabei die Luft anhielt, und er sich noch fünfzig Mal verabschiedete mit den Worten, wir könnten uns ja mal treffen und einen trinken. Natürlich können wir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nachhinein weiß ich allerdings auch nicht, was mich da nun geritten hat und viele meiner etlichen Leser (hehe Nr. 2) denken sich sicher: Toll, hat er nen Alki verarscht. Ich antworte darauf leidlich: Ja nun, ich hätte auch lieber geschlafen :)</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-24T15:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4699433/">
    <title>Man from the South und Four Rooms</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4699433/</link>
    <description>Manchmal hat man ja diese Momente und bildet sich ein, man hätte etwas tolles herausgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte gerade so einen Moment, als ich eine Kurzgeschichte von Roald Dahl las aus seinem Buch &quot;...und noch ein Küßchen&quot;, was nebenbei gesagt schon völlig vergilbt ist und mittlerweile 40 Jahre auf dem Buckel hat. Das Werk ist eine Sammlung von 14 unterschiedlichen, makaberen &quot;Musenküssen, Gruselgeschichten, Ampullen&quot;. So steht es zumindest hinten drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte heißt im Deutschen &quot;Der Mann aus dem Süden&quot; und handelt um einen vermeintlichen Südländer, der einem jungen Amerikaner eine Wette anbietet, nachdem dieser eisern auf die Verlässlichkeit seines Feuerzeuges schwörte. Als ich nun an der Stelle war, als der Südländer ihm eine Wette anbot und gleichzeitig seinen Cadillac als Einsatz in den Topf warf, hatte ich noch keinen Verdacht geschöpft. Nun musste allerdings ein halbswegs gleichwertiger Ersatz für das Auto her, da der Amerikaner nur Matrose war und nur einen lumpigen Dollar in der Tasche hatte.&lt;br /&gt;
Der Mann aus dem Süden schlug also vor, dass dieser doch den kleinen Finger seiner Hand entbehren könnte. Nach langem Hin und Her gingen sie dann ins Hotelzimmer und was nun passiert, weiß ich leider noch nicht, weil ich noch nicht so weit gelesen habe, wer aber den Film &quot;Four Rooms&quot; kennt, weiß, was passiert :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Blick in den Wikipedia-Artikel des Films machte meine tolle Einbildung nun zunichte, denn dort steht es schon: &lt;i&gt;Diese Episode basiert auf einer der bekanntesten Erwachsenengeschichten des norwegisch-walisischen Schriftstellers Roald Dahl, The Smoker (auch bekannt als Man from the South).&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schade.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T16:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4669018/">
    <title>Christian Klar und Fluchtgefahr</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4669018/</link>
    <description>Eben bei MSN gelesen, dass die Hafterleichterungen von Christian Klar aufgehoben wurden, weil angeblich Fluchtgefahr besteht. Dies ist aus zwei Gründen grober Unfug:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Christian Klars Strafe geht noch frühestens bis zum 3. Januar 2009, weil ab hier seine Mindesverbüßungsdauer von 26 Jahren Knast abgelaufen ist. Warum sollte er also flüchten, wenn er nur noch 11 Monate sitzen muss? Nach 25 Jahren ziemlich unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Durch die Beugehaft wurden die Hafterleichterungen aufgehoben. Wikipedia dazu: &quot;Anfang 2008 ordnete der BGH Beugehaft für Klar an, um die näheren Einzelheiten des Bubackmordes zu erfahren. Im Zuge der Beugehaft wurden die Hafterleichterungen aufgehoben.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man nach so langer Zeit im Gefängnis überhaupt noch raus?</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-02T11:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4659684/">
    <title>Rührende Story beim Bestatterweblog</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4659684/</link>
    <description>Ach, manchmal ist man halt melancholisch und liest sich durch die Weblogs und entdeckt (wieder mal) bei Bestatter Tom eine rührselige Geschichte. Ein Freund von ihm ist schwer krank und im Begriff zu sterben. Seine Gedanken darüber könnt ihr in drei Teilen hier nachlesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Teil: &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/werner/1206/&quot;&gt;http://www.bestatterweblog.de/werner/1206/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
2. Teil: &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/werner-ii/1207/&quot;&gt;http://www.bestatterweblog.de/werner-ii/1207/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
3. Teil: &lt;a href=&quot;http://www.bestatterweblog.de/werner-iii/1213/&quot;&gt;http://www.bestatterweblog.de/werner-iii/1213/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nebenbei beim lesen höre ich Lagwagon... manchmal hat man eben solche Tage. Oder Abende? Stunden? Oder nur kurze Minuten der Melancholie und daraufhin ist wieder alles in Ordnung...</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-29T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4569522/">
    <title>Geschichte: Liebe ist Alles.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4569522/</link>
    <description>Alfred lag noch lange wach und starrte an die Decke. Dies tat er oft in letzter Zeit, manchmal hat man eben solche Tage, wo man nicht einschlafen kann und nachdenklich ist. Mittlerweile war er eben jener Tätigkeit schon überdrüssig, weil er einfach nur schlafen wollte, denn morgen hatte er wieder Uni.&lt;br /&gt;
Aber, naja, wie sollte man denn schlafen zu früher Stunde, wenn man die Nacht zuvor erst um vier zu Hause war, völlig besoffen. Bier gab es und Schnaps. Nur etwas zu viel.&lt;br /&gt;
Nun schaut Alfred sich also weiterhin die Decke seines Zimmers an und wartet darauf, in tiefen und erholsamen Schlaf zu fallen. Vor seinem geistigen Auge schwirren unzählige Bilder und Gedanken umher, die ihn auf Trab halten. Er denkt an seine vergangenen Beziehungen, wie so oft. Was hatte er schon nicht alles durchgemacht, dachte er sich.&lt;br /&gt;
Seine erste große Liebe, mit der kam er gar nicht erst zusammen, denn am gleichen Abend in der Disco, wo er sich viel vorgenommen hatte, war sie bereits kerzengrade und lief ihrem anderen Schwarm hinterher. Dabei frug sie Alfred doch, ob er nicht abends auch in die Disco gehen würde. Ihm war nicht mehr nach tanzen und trinken und schwärmen zumute, er gab sein Geld für ein Taxi aus und fuhr heim. Später meinte sie, sie wäre nicht mit ihm zusammen, weil er kiffen würde. Welch Taktgefühl möchte man meinen, sagte er sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;* * *&lt;/center&gt;

In seinem Bett liegen zwei Bettdecken. Er hatte sich irgendwie daran gewöhnt mit zwei Decken im Bett zu schlafen, schon vor seiner letzten Freundin. Auch wusste er gar nicht, wohin mit der zweiten Decke, weil er eh kaum Platz hatte in seinem WG-Zimmer. Überall liegen Bücher herum, etliche Romane und Fachbücher, für die schon so oft schief angeschaut wurde von seinen Freunden. Liest du das zum Vergnügen? fragte ihn eine Freundin. Nein, genau das Buch eben nicht. Dabei las er wenige Tage später die Einleitung und fand es gut und interessant. Davon sagte er aber niemandem etwas, weil er vielleicht eh schon sonderbar oder nerd-like war. Er empfand sich als ganz normal. Was ist schon normal? Wer bestimmt so etwas? Ach egal, dachte sich Alfred und drehte seinen Kopf nach rechts, denn er schlief links, aber rechts lag niemand. Leider.&lt;br /&gt;
Manchmal wünschte er sich wieder eine Frau neben sich im Bett oder nur jemanden, der ihn in den Arm nimmt. Die letzte Frau, die bei ihm schlief, meldete sich nur selten. Einst küssten sie sich, nun roch nur noch das geliehene T-Shirt nach ihr und die Seite wo sie schlief. Er wollte allerdings auch nicht immer der Depp sein, der sich ständig meldete und sie frug, ob sie was miteinander machen wollten. Sie hatte ihn noch nie gefragt. Ihre Schönheit lässt sich kaum in Worte fassen. So eine schöne Frau hatte er nur einmal in Hamburg getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;center&gt;* * *&lt;/center&gt;

Kurzzeitig war er froh, nicht mehr an sie zu denken und seine Gedanken sich woanders hinbegaben. Leider dachte er nun an seine erste große Beziehung, die so bitter für ihn endete. Vom Regen in die Traufe und nun stand er mitten im Wolkenbruch.&lt;br /&gt;
Gott, wie lange lief ich ihr hinterher und wie lange habe ich gebraucht, über sie hinwegzukommen, sagte er immer zu sich selber. Vielleicht vier, vielleicht fünf Jahre seines Lebens kosteten ihn diese Frau. Eine lange Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lernten sich über Umwege kennen, so genau kann sich Alfred nicht mehr erinnern. Ganz sicher ist er sich aber, dass er nicht lange brauchte, um zu kapieren, dass sie es wäre. Er liebte sie auf den ersten Blick, es war wie im Film. Nur die Musik fehlte. Aber die sollte noch kommen.&lt;br /&gt;
Sie wartete immer auf irgendein Zeichen, welches ihr sagte, dass sie mit ihm endlich zusammenkommen soll. Traf er sich mit einer anderen, wusste sie dies kurze Zeit später. Die dörfliche Idylle hatte auch ihre Nachteile. Jule, so hieß sie, wurde auf der Stelle eifersüchtig und Alfred konnte einfach nicht verstehen warum. Sie wollte ihn doch nicht, sollte sie doch alleine auf ihr bescheuertes Zeichen warten. Teenager.&lt;br /&gt;
Zu Ostern kündigte sie ihm dann die Freundschaft, weil er ihr eifersüchtiges Verhalten dämlich fand. Sie verstand es meisterhaft, allen Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen und regte sich auf, dass keiner mehr was mit ihr machen würde. Alle hatten Spaß, nur sie nicht. Er war der einzige, der sich traute, ihr dies zu sagen und bekam dafür die Rechnung geschickt. Er akzeptierte ihre Entscheidung nur widerwillig, aber was sollte er machen? Alfred wusste, dass Jule es nicht lange ohne ihn aushalten würde, denn er fühlte, wie sehr sie ihn mochte, seine Nähe genoss und sich von ihm in den Arm nehmen lies. Vielleicht liebte sie ihn, ohne es zu merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;center&gt;* * *&lt;/center&gt;

Jule meldete sich irgendwann zurück, denn sie hielt es in der Tat nicht ohne ihn aus. Sie wollte sich mit ihm treffen und die Sommerferien standen vor der Tür, schließlich waren einige Wochen vergangen, als sie sich zuletzt sahen. Sie drückte ihm die Luft weg beim Wiedersehen, er wunderte sich über ihre Stärke. So schöne Ferien hatte er lange nicht mehr erlebt. Ihre Wärme und Zuneigung taten ihm gut und es dauerte nicht lange, bis sie fummelten. Einmal zog sie seine Hand weg, weil sie dachte, er würde vielleicht zu weit gehen. Das hatte er, so unglaublich es auch klingen mag für einen Jungen, gar nicht vor. Zu lange lief er ihr schon hinterher, nun wollte er, dass sie den ersten Schritt tat. Er würde sie nicht als erstes Küssen und beim fummeln würde er auch nicht zu weit gehen. Jule schämte sich ein bisschen, so etwas von ihm gedacht zu haben. Aber ihr Gefummel wurde mehr, ihre Küsse landeten aber weiterhin nur auf Wange und Hals.&lt;br /&gt;
Knapp zwei Wochen vor dem Ende der Ferien saßen sie beide bei ihm auf dem Sofa, die Sonne schien warm durchs Fenster. Zum Abscheid gab sie ihm einen Kuss und am nächsten Tag wartete sie nach dem Basketballtraining auf ihn und wollte mehr. Sie stieg vom Roller, kam schnurstracks auf Alfred zu und fragte ihn, ob sie ihn küssen dürfe. Natürlich. Der Gedanke, nun eine Freundin zu haben, gefiel ihm. So lange wollte er Jule schon haben. Ziel erreicht und er wachte mindestens zwei Wochen lang mit dem gleichen Gedanken auf und freute sich deswegen.&lt;br /&gt;
Wochenlang hingen sie sich auf der Pelle. Manchmal in den Schulpausen besuchten sie sich oder fuhren nach Unterrichtsschluss zusammen mit dem Fahrrad zu ihr. Er wartete dann immer in der Eingangshalle ihrer Schule und sie fiel ihm in den Arme. Jeder sah ihr gemeinsames Glück und es ist schon erstaunlich, wie viele Leute durch das Glück anderer einfach unglaublich angepisst sind. Aber Jule und Alfred bekamen wenig um sich herum mit. Sie hatten ja sich beide, das reichte vollkommen aus.&lt;br /&gt;
Als ihre Eltern endlich erlaubten, dass Alfred bei ihr schlafen durfte, rumorte der Vater, weil er es falsch verstand, fand sich aber spätestens am Frühstückstisch damit ab, dass sie nun zu viert dort saßen. Obgleich die beiden schon zwei Nächte miteinander verbrachten, als ihre Eltern wegfuhren&lt;br /&gt;
Sie gab ihm tausend kitschige Spitznamen, über die er sich freute, er gab ihr zwei Namen, die nicht schöner hätten sein können. Für ihn war es selbstverständlich, wie wenig bis gar nicht ihn andere Frauen interessierten und er nur Jule wunderschön fand oder wie oft man an eine Person am Tag denken kann. Mit ihr im Kopf stand er auf, mit ihr ging er ins Bett, auch wenn sie nicht da war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;center&gt;* * *&lt;/center&gt;

Nach einem Jahr glücklicher Beziehung kam irgendwie der Wendepunkt in das Leben von Alfred und Jule. Das gemeinsame Wochenende verkam zur Gewohnheit, sie wollte nur noch kuscheln, er wollte wieder mal Sex haben, sie nahm ihn auf eine Party mit, ihm wurde vom Essen schlecht, sie wollte trotzdem nicht heim und war beleidigt, er fand es unfair, weil er nie etwas sagte, wenn sie um Mitternacht schlafen wollte. Morgens weckte sie ihn, weil sie Hunger hatte und er mit musste, sie machte Anstalten, wenn er liegen blieb. Er kam zu spät zu ihr, weil er lieber vor dem Computer saß, miteinander telefonieren kam nur noch selten vor. Wenn er fahren musste, trank sie nichts, wenn sie fuhr, war er betrunken und im Bett war der Alkoholgeruch weniger förderlich. Alfred wusste, dass etwas nicht in Ordnung war. Er fühlte sich von ihr ausgebremst, wenn alle Freunde miteinander tranken und feierten, er entweder nicht dabei oder auf dem Heimweg war. Zu Hause angekommen schlief sie sofort ein, er starrte nun an ihre Decke.&lt;br /&gt;
Leider, und wie es wohl so oft noch in seinem Leben sein wird, traute er sich nicht, die Probleme, die sie hatten, anzusprechen. Er wollte die angebliche Harmonie, die sie sich beide vorspielten, nicht zerstören. Abends lag er im Bett und bekam Sodbrennen, wenn er sich wieder mal über das verkorkste Wochenende aufregte. Vielleicht Dummheit, ganz bestimmt Liebe und Verblendung leiteten seinen Ärger in den Magen. Aber Jule sprach selber nicht über etwaige Probleme, hatte aber soviel Mitgefühl ihm mitzuteilen, sie hätte keine Lust mit ihm zu schlafen. Das traf ihn schlimm, direkter Schlag gegen das Kinn. Alfred fiel auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;center&gt;* * *&lt;/center&gt;

In der Schule saß er nun im Leistungskurs Chemie neben Valerie, die er sehr mochte. Vorher war sie ihm noch nicht aufgefallen, was durchaus an Jule lag, die wirklich sehr schön war und er eine lange Zeit nur Augen für sie übrig hatte. Aber ihr K.O.-Schlag setzte ihn wieder auf den Boden der Tatsachen und erinnerte ihn daran, dass sie begann, sich von ihm zu entfremden und in der Welt noch andere Frauen rumliefen, die ihm gefielen würden. Valerie und er freundeten sich schnell an, er bekam ihre Nummer und sie schrieben sich von Zeit zu Zeit. Wenn er betrunken war, schrieb er ihr anzügliche SMS, die sie erwiderte. Liebte er Jule?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Valerie hatte er keinen Erfolg. Wollte sie, war er zu feige, den ersten Schritt zu machen, andersherum das Gleiche. Alfred besann sich, wollte wie der Schuster bei seinen Leisten bleiben und versuchen, die Beziehung mit Jule zu retten, doch dafür war es schon lange zu spät. Aus der Gewohnheit kamen sie nicht mehr heraus. War diese Beziehung eigentlich schon zu Ende? Zusammen aufstehen und duschen, dann auf Wiedersehen sagen und sich abends wieder treffen. Wie langweilig.&lt;br /&gt;
Währenddessen lernte Jule in der Schule auch jemanden kennen. Im Grundkurs Spanisch saß er neben ihr, machte ihr schöne Augen und sie schrieben sich, auch wenn Alfred neben ihr im Bett lag und sie ihm sagte, sie schreibt ihrer besten Freundin. Er schaute zwar nie nach in ihrem Handy, aber er wusste genau was los war, denn sein Gefühl täuschte sich selten in solchen Dingen.&lt;br /&gt;
Vor dem Badezimmerspiegel stand er hinter ihr und sagte ihr, dass er sie liebe, doch Jule erwiderte nur, dass sie ihn auch lieb hätte. Heute noch fragt er sich, wie er so ein Zeichen einfach übersehen konnte und nicht sofort den Schlussstrich zog. Alfred war nicht nur verliebt in sie, sondern auch abhängig. Das schlimmste stand ihm also noch bevor.&lt;br /&gt;
An einem Samstag im kalten Februar lagen beide in Jules Bett, Arm in Arm wachten sie auf und Alfred wusste, er hatte noch nie so schön geschlafen in seinem Leben. Die folgende Nacht war allerdings das genaue Gegenteil. Nicht mal 24 Stunden später saßen sie sich beide gegenüber in seinem Bett, er heulte so heftig, dass er kaum Luft bekam und krampfte. Jule machte den ersten Schritt. Den, den Alfred schon vor Monaten hätte machen müssen. Nun brach sie ihm das Herz. Am Abend zuvor stritten sie sich noch und Alfred wusste, dass dies das Ende sein würde. Aber warum tat er denn nichts? Alfred war hilflos.&lt;br /&gt;
Noch nie hatte er sie so sehr geliebt wie jetzt und noch nie war sie so weit entfernt von ihm, obwohl sie sich beide in den Armen lagen. Noch jetzt war er zu feige, irgendetwas ehrliches zu sagen und das es vielleicht richtig war mit dem Ende der Beziehung. Jule fand nur fadenscheinige Gründe, ihm den Laufpass zu geben, doch er fühlte, dass dies nicht der einzige Grund war. So ganz inaktiv war sein Kopf doch nicht gewesen und sein Gefühl täuschte sich auch hier wieder nicht, denn er lag richtig. Verdammt richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;center&gt;* * *&lt;/center&gt;

Nach vier Wochen konnte Alfred wieder essen, hatte viel abgenommen, was sich in der Zeit zuvor an seine Hüften gehängt hatte und er ging wieder zum Basketballtraining. Das Gefühl von Freiheit tat ihm gut, denn er musste sich nicht mehr weiter plagen. Zwar starrte er nun so oft wie noch nie an seine scheiß Decke, aber die Magenschmerzen gingen weg. Seine Freunde lenkten ihn ab und halfen ihm weiter, auch die, die er früher vernachlässigte. &lt;br /&gt;
Jule hatte für ihren Teil den Eindruck, dass es ihm gut ging und nun konnte sie Stufe zwei starten und mit Björn aus dem Grundkurs Spanisch anbandeln. Was er vermutete, wurde nun Realität und diese traf ihn härter als der eigentliche Gedanke daran. Die Nudeln, die er sich gerade gemacht hatte, landeten im Mülleimer und er schmiss sich auf sein Bett. Dankenswerter Weise hatte er es durch eine Freundin erfahren und Alfred rief bei Jule an. Ganz frisch war es, sie wollte ihn noch anrufen. Klar, auf der nächsten Party wäre Björn Alfreds Überraschung gewesen. Gott, wie er sie hasste. Wie kann ein Mensch einem nur so etwas antun? Freunde bleiben? Verpiss dich, dachte sich Alfred. Du hättest doch versuchen können, mich zurückzuerobern, sagte sie zu ihm. Wie scheinheilig im Nachhinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er brach den Kontakt schnell ab, denn er wollte sich nicht weiter quälen lassen. Vieles blieb deswegen vielleicht ungesagt. Sie schrieb ihm, wenn sie betrunken war und ein wenig Mut gefasst hatte, dass sie ihn vermissen würde. Wollte sie Alfreds Herz nur noch kurz erinnern, dass es auch schmerzen kann? Sie solle ihn gefälligst in Ruhe lassen, schrieb er zurück, aber sie lies nicht locker. Ihre Freundschaft wolle er nicht, das wäre zu wenig. Die SMS ließen irgendwann nach und hörten dann ganz auf. Nur noch wenige Male traf er sie, wenn er es nicht erwartete und sein Bauch machte sich kurz bemerkbar. &lt;br /&gt;
Die Zeit heilte Alfreds Wunden nur sehr langsam. Aber er wurde zufriedener und glücklicher mit seinem Leben, welches nun ohne sie stattfand. Was bedeutet Freiheit? Es dauerte bestimmt zwei Jahre, bis er über sie hinweg war. Nun liegt alles, was ihn an Jule erinnern würde, in einer kleinen unscheinbaren Kiste im Regal. Liebe ist wieder etwas schönes und Alfred starrt lieber nach rechts als an die Decke. Wenn da nur ein Mädchen liegen würde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred schaut auf die Uhr und er hat, wenn er denn jetzt einschlafen würde, noch ca. fünf Stunden zu schlafen. Gute Nacht, Alfred.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4440446/">
    <title>Der Alki am Bahnhof</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4440446/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es war gegen elf Uhr abends, der Zug sollte planmäßig in elf Minuten einrollen. Er kam mit nur wenigen Minuten Verspätung, nichts unübliches am Bahnhof einer kleinen Stadt in einem kleinen Landkreis nähe Bremens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kam gerade von der Arbeit zurück. Mein Auto war bereits verkauft, ich wollte um diese Jahreszeit nicht mehr mit dem Fahrrad fahren, es war tiefster Winter, noch fast drei Wochen bis Weihnachten. Meine Mutter war so freundlich mich zu fahren, den Rückweg wollte ich alleine antreten, denn sie musste um halb sechs aufstehen. Der Film im Kino lief bis kurz nach zehn und ich hatte noch genügend Zeit ihn zurückzuspulen, das Kino aufzuräumen und die Toiletten zu checken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg vom Kino zum Bahnhof war eisig, kalt und der Boden gefroren. Ich dachte daran, jeden Moment auf die Fresse zu fallen, das Kopfsteinpflaster sah  allerdings nicht sehr verlockend aus und ich entschied, nicht das Gleichgewicht zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof war um diese Zeit nichts los. Fast nichts, denn ein etwas komisch gekleideter Herr lief hin und her, schaute ständig auf sein Handy und hatte eine Bierflasche in der Hand. In der Kälte roch ich den Alkoholgestank auf mehrere Meter, der von ihm ausging. Er war vielleicht auf dem besten Wege ein Penner zu werden, jenes Klischee-Bier soff er schon. Ich hoffte, er würde mich nicht ansprechen, doch er tat es und frug mich, wie spät es denn wäre. An einem Bahnhof nach der Uhrzeit fragen&lt;br /&gt;
Er fragte auch nach, wann der Zug den wohl käme, ich sagte in elf Minuten, er drehte sich um und schaute auf die riesige Bahnhofsuhr. Mir fielen die Hände ab vor Kälte. Der Alkoholiker erkundigte sich nach meinem Handy und ob ich eines bräuchte, schließlich könnte ich seines für billige 35 Euro haben. Er hätte noch mehr, verkauft auf einer bekannten Auktionsplattform im Internet zig Handys und würde so sein Auskommen bestreiten. Nein, ich war zufrieden mit dem Ding, auch nach erneuter Nachfrage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend sind solche Leute immer schnell bei der Sache, einem die Probleme oder gleichsam die ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Er stand im T-Shirt und Lederjacke so dort und berichtete, wo er herkam. Von einem Freund, sie besoffen sich, weil ihre gemeinsame Freundin sich zu Tode gesoffen hatte. Vor einigen Monaten. Nach ihrem Tod waren sie vier Wochen lang breit meinte er. Aber richtig breit, legte er nach, nun würden sie nicht mehr soviel saufen, was er manchmal sehr schade fand. Entweder lag es am fehlenden Geld, am nicht ausreichend vorhandenen Alkohol oder weil die Dorf-Wirtin sie irgendwann rausschmiss, weil sie die anderen Gäste störten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern waren es nur zwei Kisten Bier zu zweit und ein Rauswurf, heute hatten sie das Gleiche am Start und noch eine Röhre Korn. Ohne Cola. Meine Frage, wie viel er denn wohl brauchen würde, um stramm zu werden, konnte er ausführlich beantworten. Nach dem Aufstehen mindestens sechs Bier oder ein paar Korn zum fit werden, dann über den Tag mindestens ein Kasten und dann noch einen weiteren zum Auf-Temperatur-Kommen bis man sich dann letztendlich mit Korn oder Wodka den Rest gab. Aber oft trinkt er nur aus Langeweile und um über den Tag zu kommen. So richtig saufen würde er nur selten, weil es auch ein Kostenfaktor ist. Ich konnte es nachvollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er tat mir Leid, weil eine Freundin von ihm starb. Ich wollte nach Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er prostete mir beim Einfahren des Zuges noch zu und verschwand in einem anderen Abteil. Von innen winkte ihm ein Freund zu, er hielt eine Flasche Wodka in der Hand.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2007-11-12T20:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4390149/">
    <title>Des Schriftstellers Makel</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4390149/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ein durchaus zu Recht sehr beliebter Dozent an der Uni hatte vor wenigen Semestern den Autor Gerhart Hauptmann als Gegenstand seines literaturwissenschaftlichen Seminars.&lt;br /&gt;
Zugleich hatte ein Student hier nur seine Zwischenprüfung machen wollen und sich nichts weiter dabei gedacht. Es wurden vielerlei Werke von Hauptmann gelesen. Bahnwärter Thiel ist vielleicht noch das bekannteste, weil es in der Schule gelesen wird. Neben diesem kleinen Text gab es allerdings noch viele weitere Bücher, die der Dozent in seinem Plan hatte. Die Weber, Vor Sonnenaufgang, Die Glocke oder Hanneles Himmelfahrt sind nur ein Auszug, was der Kurs lesen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eine Student las widerwillig den Thiel, denn er mochte ihn in der Schule schon nicht. Doch Die Weber gefiel ihm gut, sogar Vor Sonnenaufgang war in seinen Augen noch besser. Je mehr er also las, desto mehr gefiel im das Werk Hauptmanns und er erkannte, dass dieser vielleicht Potenzial hatte, den anderen Lieblingsautor zu verdrängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaffte die Zwischenprüfung und suchte verzweifelt nach den Werken Hauptmanns im Buchhandel, fand aber nur wenige, vor allem jedoch nicht die, die er so gerne in seinem Bücherregal hätte. Er hatte nun zwei Lieblingsautoren, die friedlich in seiner Gunst nebeneinander standen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie es nun mal so kommt, schrieb er eine Hausarbeit über Euthanasie im Dritten Reich und stolperte beim lesen der Lektüre auf eine Textzeile, die er in seiner Hausarbeit wie folgt verarbeitete:
&lt;blockquote&gt;Im Jahr 1905 gründete dann Alfred Ploetz (1860-1940) die Gesellschaft für Rassenhygiene zusammen mit Richard Thurnwald. Die Gesellschaft wollte in Deutschland die Rassenhygiene als wissenschaftliches Fach einführen und trug wesentlich zur deren Institutionalisierung bei. Über die Rezeption durch den Nationalsozialismus und konkreten Beratungen bei rassenpolitischen Maßnahmen nahm die Gesellschaft später unmittelbaren Einfluss auf wichtige Gesetzgebungen bzw. Gesetzesänderungen.&lt;br /&gt;
Ploetz und zwei weitere Mitstreiter schwören in Breslau als Jugendliche feierlich, die deutsche Rasse wieder aufzurichten und das Germanische in der Welt wieder zu neuer Reinheit zu verhelfen. Die beiden anderen waren der spätere Physiologe Carl Hauptmann und dessen Bruder Gerhart Hauptmann (!), der als Schriftsteller später berühmt wurde.&lt;/blockquote&gt;

Nun weiß ich gar nicht mehr, was ich von meinem Lieblingsautor halten soll. &lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2007-10-28T15:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4359931/">
    <title>Am 11. September 2001 schwänzte ich die Schule.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4359931/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Der Wecker klingelt gegen sechs Uhr morgens und ich muss zur Schule. Der Bus fährt kurz nach sieben quer über das Land zum Gymnasium einer kleinen Kreisstadt in der Nähe Bremens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe keine Lust. Wie es nun mal so ist als Schüler und bei mir oft ein Dauerzustand. Ich sondiere also meine Optionen. Wann war ich zuletzt nicht anwesend oder habe geschwänzt? Gestern wieder bis zwei Uhr vor dem Computer gesessen und mit Freunden über das Internet gespielt. Später gebe ich dem Daddeln die Schuld an meinem Dreier-Abi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beschließe zu schwänzen, heute sind es nur vier Stunden rechtfertige ich mich vor mir selber und stelle den Wecker auf halb neun  theoretisch könnte ich dann wenigstens noch zur Dritten da sein. Noch wusste ich von nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen halb neun habe ich nicht nur zwei angenehme Stunden mehr geschlafen, sondern auch zwischendurch die Weckversuche meiner Mutter mit meiner Ausrede abgewehrt. Die Ersten beiden fallen aus, lass mich schlafen meinte ich zu ihr und versank in mein Kissen, die Decke bis zum Mund gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen schreibe ich Englisch. So steht es im Kalender. Leistungskurs-Klausur, sie wird vier Stunden dauern und nach dem Frühstück nehme ich mir meine Englisch-Mappe vor. Nach einmaligem Durchblättern schalte ich den Fernseher an, zappe alle 60 Programme meiner Satelliten-Schüssel durch, schalte die Flimmerkiste wieder aus und den Computer an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit verstreicht schnell, ich esse Tiefkühlpizza, langweile mich oder schaue in meine Unterlagen für morgen. Ich lerne tatsächlich und gegen 15 Uhr schalte ich den Fernseher wieder ein. Ich hatte gerade die letzten Zeilen für morgen gelernt, denn den Rest des Tages würde ich auf dem Sofa verbringen. In fünf Minuten wird Flug Nr. 175 der United Airlines in den südlichen Turm des World Trade Centers in New York fliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minutenlang wusste ich nicht, was passiert war. Langsam änderten alle Sender ihre Programme, allen voran die Nachrichtenkanäle. Vor wenigen Minuten hatte bereits eine andere Maschine, eine Boeing 767, beladen mit 40.000 Litern Treibstoff, den Nordturm getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konsterniert klickte ich mich durch sämtliche Programme rauf und runter, ich wollte noch mehr Informationen erhalten, um zu begreifen und um zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Terror hatte bis jetzt weltweit vielleicht nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Niemand interessierte sich für Osama Bin Laden, Mohammed Atta, den Irak und die Hamburger Terrorzelle gab es noch nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt. Die Welt sollte sich nun verändern. &lt;br /&gt;
Und ich verstand davon wenig. Was interessierte mich Politik und Globalisierung? Welchen Bezug hatte ich zu den USA? Als Jugendlicher hatte man anderes im Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ließ mich der Fernseher nicht mehr los und ich verfolgte abwechselnd sämtliche Sendungen über die Terroranschläge. Soweit waren wir schließlich schon. So klar und schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend klingelte der Nachbar, er hatte Tränen in den Augen und brachte nur das Wort Amerika heraus. Was war geschehen? Was war los? Langsam begann ich zu verstehen und auch alle anderen begriffen. Mehr noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund von mir erzählte am Mittwoch, den 12. September 2001, dass er nur zwei Stunden schlief. Sein Fernseher lief anscheinend sehr viel länger&lt;br /&gt;
Wir waren die Einzigen in der Schule. Die Flure wie leer gefegt. Keine Stimmen hintern den Türen der Klassenzimmer. Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle anderen waren auf dem Weg zum Marktplatz, um zu trauern und den Opfern zu gedenken. In der ersten großen Pause verließen sie die Schule. Nur der Englisch-LK ging nicht mit, denn sie schrieben ihre erste vierstündige Klausur. Über die industrielle Revolution in England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Pause hielt unser Direktor eine kleine Rede mit dem Aufruf zur Schweigeminute. Seine letzten Worte werde ich nicht mehr vergessen:  hoffen wir alle, dass diese Vorfälle die Welt nicht in ein Unheil stürzen werden.&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>Stories</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4349460/">
    <title>Wie ich mit dem Rauchen aufhörte.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4349460/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Ich bin jetzt seit letztes Jahr März oder April clean. Ich rauche nicht mehr. Nach fast sieben Jahren Raucherkarriere. Filterkippen, Selbstgedrehte, ohne Filter, mit Filter  soweit hatte ich es gebracht. Der Grund, wieso ich nicht mehr an der Fluppe hänge, ist, so profan es auch klingen mag, ich hatte einfach keine Lust mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe vom einen auf den anderen Tag aufgehört. Wir haben Fußball gespielt und ich schenkte meine Kippen einfach Frank. Er, dreht eigentlich nur, freute sich über die Filterkippen und steckte sich sogleich eine an. Beim kicken tat mir die Lunge weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte zwischendurch schon mehrere Male aufgehört, sogar einmal sechs Monate lang durchgehalten. Irgendwann hielt ich es dann nicht mehr aus, der Alkohol und meine Freunde taten ihr übriges und boten mir Zigaretten en masse an. Als ich den ersten Zug nahm, applaudierten sie alle. Jetzt hört sich das wirklich übel grotesk an, zu der Zeit war es aber für mich eine Erlösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zum Frühstück ne Fluppe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In den Anfangsmonaten des Jahres 2006 bin ich dann zu Hause raus und zu einem Freund in die WG gezogen. Er, Raucher aus Leidenschaft seitdem er 14 ist, und ich, wir rauchten gemeinsam in der Küche. Die Todesküche, wie wir sie liebevoll nannten, war der einzige Raum, wo gequalmt werden durfte und die vielen Partys jedes Wochenende hatten nicht nur eine berauschende Wirkung, sondern füllten auch die etlichen Aschenbecher, die Wayne sammelte. Schlimm war immer nur der nächste Morgen, denn der kalte Rauch und die vielen Stummel luden nicht wirklich zu einem Frühstück ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings merkte ich nach jeder weiteren Zigarette, dass es mir einfach nicht mehr schmeckte. Oft raucht man ja auch nur aus Langeweile, weil man z. B. in der Disco gerade nichts zu tun hat oder generell sich gerne die Zeit vertreibt mit einer Fluppe im Mund. Nach einer Halben war dann zum Teil schon Schluss, ich hatte keinen Bock mehr und zertrat den Glimmstängel mit dem Schuh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entschluss kam also nicht von heute auf morgen, sondern reifte quasi in mir heran. Bis ich dann doch den endgültigen Entschluss fasste, muss es aber noch mehrere Wochen gedauert haben glaube ich. So genau weiß ich dies nun nicht mehr, jedoch erinnere ich mich ja ziemlich genau an besagten Tag, wo ich meine restliche Schachtel verschenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mit anderen &quot;gleichschalten&quot; (E.Hermann)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nun gut, zu erst lief es auch ganz passabel mit dem aufhören. Ich erzählte meine Geschichte vielen Leuten, die sich wunderten, warum ich denn nicht mehr rauchen würde. Das ich schlichtweg keine Lust mehr hatte, schien viele zu irritieren und sie suchten nach mehr Sinn hinter meiner vermeintlichen Ausrede. Gab und gibt es einfach nicht. Klar, der Gesundheitsaspekt spielt heutzutage eine viel größere Rolle, war aber nicht meine Intention, die ich verfolgte. Schließlich war die bessere Verfassung des Körpers, die daraus resultierte, nur eine schöne Randerscheinung. &lt;br /&gt;
Die Anderen respektierten freilich meine Entscheidung und lobten meine Disziplin und Willenskraft. Nur habe ich beides in nicht ausreichender Form, um es als Argument für mein erfolgreiches Loskommen vom Nikotin zu benutzen. Es fiel mir einfach nicht wirklich schwer. Ich hatte zwar mit 16 angefangen, aber nie richtig viel geraucht. Klar liegt dies immer im Anblick des Betrachters, aber auf mehr als zwei Schachteln pro Woche bin ich nie gekommen. Gestört hat mich lediglich der Gestank der Klamotten und der Hände. Ersteres bleibt ja bis heute nicht aus und wer Knoblauch schneidet, hat daran zumindest sehr viel länger dran zu knabbern. So what?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;So geht es mit Tabak und Rum erst bist du froh, dann fällst du um.&quot; - Wilhelm Busch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bis jetzt habe ich gut durchgehalten und keine Zigarette angerührt. Ich beobachte nur gerne mein eigenes Verhalten, wenn es ums Rauchen geht. In Kneipen geht mir das gequalme von meinen Freunden oft ziemlich gegen den Strich. Natürlich wandert der Rauch immer in meine Richtung. Dann rauchen andere wiederum so auffällig viele Kippen, was ich sehr befremdlich finde. Drehen, anstecken, kurz Klo und dann gehts wieder von vorne los. Als in Regionalzügen noch geraucht werden durfte, sind die Raucher direkt nach dem Einsteigen ins dazugehörige Abteil um sich sofort eine anzustecken. Nachdem sie, wohlgemerkt, schon am Bahnsteig erst eine andere ausgedrückt hatten. So etwas hatte ich nie richtig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion um das Rauchverbot in Kneipen kommt dann auch wohlweislich gerne wieder hoch und wird dann auch sehr einseitig geführt. Beliebtes Argument ist dann sofort: Wenn dich das Rauchen stört, bleib doch zu Hause. Von meiner Seite kommt dann: Geh doch vor die Tür oder rauch doch selber zu Hause. Dann bleiben die Kneipen doch leer Und so weiter und sofort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen; ich habe es schon hundert Mal geschafft.&quot; - Mark Twain&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Während ich allerdings andere gerne darauf aufmerksam mache, registriere ich manchmal auch Rückfälle von meiner Seite aus. Das Zigarettenregal an der Supermarktkasse ist eine Versuchung, die bis jetzt zum Glück nur in meiner Fantasie real wurde. Oder ich denke nach einem anstrengenden Tag, ich könnte jetzt erst mal schön eine rauchen. Es ist also immer nur Situationsbedingt und nie dauerhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz empfinde ich solche Gedanken als nervig und erschreckend zugleich, da ich, wie gesagt, seit anderthalb Jahren keine Zigarette mehr angefasst habe. Ich frage mich dann gerne, wie lange so etwas wohl noch in meinem Kopf bleibt, ob es damit schlimmer wird und, ob  ich jemals oder gerade deswegen wieder anfange zu rauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Wie mutig würden die Journalisten gegen die Tabakseuche ankämpfen, wenn ihr Blatt keine Tabakwerbung hätte!&quot; - Gerhard Kocher&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ganz zum Schluss möchte ich jedoch die üblichen moralischen Sprüche zum Rauchen nicht auslassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland rauchen 32 % der Bevölkerung, das durschnittliche Einstiegsalter liegt bei ca. 12 Jahren. Im Jahr 2003 gab es 1.477 Drogentote durch illegale Drogen, 40.000 Todesfälle als Folge von Alkoholmissbrauch und 110.000 als Folge des Tabakrauchens. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauchen ist schädlich und kann zum Tod führen. Trotzdem ist das Rauchen eine gesellschaftlich anerkannte Droge, die zwar die meisten Toten hervorbringt im Gegensatz zu anderen Drogen, jedoch frei verkäuflich ist. Wer also rauchen will, soll es tun und womöglich daran sterben, denn es ist ja ab 18 Jahren vom Gesetzgeber erlaubt.  Da helfen auch keine scheinheiligen Kampagnen und Werbeverbote oder sonstige Aufklärungsveranstaltungen. Jeder darf dann ja selbst für sich entscheiden, oder nicht?&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;</description>
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    <title>Artikelankündigung!</title>
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    <description>Ok, ich habs in letzter Zeit etwas schleifen lassen. Vier Hausarbeiten waren ne Menge, jetzt kommt noch eine in Fachdidaktik Geschichte über Euthanasie im Dritten Reich. Sehr spannendes Thema. Aber ich will nicht die beiden angekündigten Artikel vergessen, an die mich ein Freund dankenswerter Weise erinnert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Jaimaika - Urlaub, Raggae vs. Waffen &amp; Gewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Musiker Gentlemen machte mich neugierig, als er in einem Interview auf die z.T. schlechten Zustände in Jaimaika hinwies (Galore 31/2007). Waffen und Verbrechen sind anscheinend an der Tagesordnung, Kinder sind schwer kriminell und Homosexualität ist ein prekäres Thema auf Jaimaika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie der Elternführerschein den Faschismus verhindert hätte - der Wissenschaftler Prof. Dr. Jens Weidner hat die Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat von Weidner: &quot;Hätten wir den [Eltern-]Führerschein schon seit der Aufklärung gehabt, hätten wir uns vielleicht den Faschismus erspart, weil nicht alle blind mit so einer Autorität marschiert wären.&quot; (Quelle: Galore 31/2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geschichte so einfach wäre.</description>
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    <title>Gestern Nacht beim Shopblogger</title>
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    <description>Nachdem der Shopblogger nun seit einigen Wochen 24 Stunden geöffnet hat, bin ich gestern auch zum ersten Mal zu nächtlicher Stunde im Laden gewesen und habe, was auch sonst, mir nen Träger Bier geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Kühlschrank war jedoch nur Biermischzeuch vorhanden...aber anscheinend wird hinten im Kühlraum des Marktes eine Menge Bier zusätzlich gekühlt. Der Mitarbeiter hat mich allerdings überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anscheinend lag ihm ziemlich viel daran, meine favorisierte Biersorte zu bekommen. Kalt wohlgemerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich mit dem Träger einer anderen Sorte schon am berühmten Zotter-Regal vorbei war, sah ich, wie er mit einem Träger H****-B*** durch den Laden lief und ihn mir unter die Nase hielt, freudig, die vermeintliche Lieblingssorte doch noch gefunden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber sowas von konsterniert war ich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein Service hatte ich noch nie in dieser Form erlebt. Um diese Uhrzeit hätte ich das sowieso nicht erwartet. Dickes Lob an den Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein derzeitiges Lieblingsbier ist übrigens das rote Staropramen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gehts zum Shopblogger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.shopblogger.de/blog/&quot;&gt;http://www.shopblogger.de/blog/&lt;/a&gt;</description>
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