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    <title>indys studentenblog aus bremen (SKR8) : Rubrik:Kritik</title>
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    <description>SKR8</description>
    <dc:publisher>indylaa</dc:publisher>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-14T12:41:20Z</dc:date>
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    <title>indys studentenblog aus bremen</title>
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  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/5079923/">
    <title>Berufe mit viel Freizeit: Lehrer</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/5079923/</link>
    <description>Dieser Meinung ist zumindest ein Rezensent von Amazon, der bezüglich eines Buches über das österreichische Schulsystem folgendes meint:

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Daher kommt es, dass Lehrer trotz eines gut bezahlten Halbtagsjobs und massenhaft Freizeit häufig an den Rand des Burn Out kommen.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

und weiter:

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Schlechte Ausbildung der Lehrer, mangelhafte Motivation, schlechtes Image (welches gerechtfertigt ist, in einer Situation wie dieser). Lehrer wird nur jemand, der &quot;für Höheres nicht taugt&quot;: Lehrersein ist für viele eine Notlösung - das tut sich niemand an, der bessere Möglichkeiten hat.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

Da ich nicht wirklich Ahnung vom Schulsystem unserer Nachbarn im Süden habe, vermag ich diese bedingt nützliche Kritik nur auf Deutschland zu beziehen. Was der Herr Rezensent hier ablässt, kann man aber ohnehin problemlos auf Deutschland ummünzen. Schließlich ist die allgemeine mediale Kritik bei uns die Gleiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die universitäre Ausbildung von Lehrämtlern ist natürlich nicht optimal gelöst, dass bezweifle ich nicht und dieser Kritikpunkt kommt auch oft genug in den Seminaren zur Sprache. Von Staatsexamensleuten oder BA/MA-Studenten gleichermaßen. &lt;br /&gt;
Die Erziehungswissenschaften sind beim Staatsexamen nur Nebenfach und werden 32 Semesterwochenstunden studiert. In den Hauptfächern, die mit ca. 65 SWS zu Buche schlagen, gibt es fachdidaktische Scheine und Seminare, die zu besuchen sind. Von den etlichen Leistungsscheinen, die man im Grundstudium und Hauptstudium machen muss, meist sind es drei Stück, kommt noch ein fachdidaktischer hinzu. Will man den Zusatz auf Sekundarstufe 1 machen, reicht ein sog. Sek1-Schein  eine Hausarbeit. Das Problem ist im Studium auf Lehramt, dass die Pädagogik und die Fachdidaktik einen viel zu kleinen Anteil haben, was zur Folge hat, dass viele Studenten mit einem mulmigen Gefühl an die Schulen gehen, weil sie denken, dass sie nicht ordentlich vorbereitet sind.&lt;br /&gt;
Die Universität tut hierfür bei den Studenten zu wenig. Lehramtler sind immer schon die schlechteren Studenten gewesen, die in der Hierarchie weit unter dem Diplom und dem Magister rangieren. Dabei unterscheiden sich die Anforderungen nur marginal. In manchen Studiengängen kann man mit 3-4 Scheinen mehr sogar sein Diplom oder Magister draufsatteln. Dass in den Schulen teilweise diplomierte Politologen, Sportlehrer oder Mathematiker stehen, fällt den Leuten selten auf. Vielleicht sollten mehr Lehrer mit ihren Abschlüssen hausieren gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Referendariat, quasi eine völlig unterbezahlte Vollzeitstelle in der Schule, beinhaltet im Übrigen noch die zusätzlichen Lehrerseminare an, die nachmittäglich stattfinden. Sicherlich ist man mit dem zweiten Staatsexamen immer noch nicht optimal vorbereitet, jedoch sollte jeder angehende Lehrer nun das fachliche und didaktische Rüstzeug besitzen, um seine zukünftigen Schüler ordentlich zu unterrichten.&lt;br /&gt;
Dass es oft Studenten gibt, die ihren späteren Beruf unterschätzen und sich an das allgemeingültige Bild eines Lehrers orientieren, also jemand mit viel Ferien, viel Freizeit und einem leichten Leben an sich, lässt sich von vornherein vermeiden. Ein obligatorisches Praktikum vor dem Studium von vielleicht 4-6 Wochen wäre eine Möglichkeit, vor dem Studium schon Erfahrungen in diese Richtung zu sammeln, um dann zu entscheiden, ob ich überhaupt Lehrer werden will. Zumindest spart man sich dann einige Semester an Studium. An den Universitäten könnten Lehrer Übersichtsveranstaltungen über ihren Beruf machen, damit die angehenden Studenten von der Quelle erfahren, was auf sie zukommt.&lt;br /&gt;
Der Härtetest ist nichtsdestotrotz schon vorhanden: Die diversen Pflichtpraktika im Studium. In mehreren kurzen Phasen von 4-8 Wochen lernen die Studenten das Leben in der Schule und das Unterrichten vor einer Klasse. Leider schaffte man das Optimum mit den neuen BA/MA Studiengängen ab: Das Halbjahrespraktikum verband ein Semester mit diversen Begleitveranstaltungen an der Uni mit der sechsmonatigen Praxis in der Schule. Man konnte sich also ein halbes Jahr lang voll auf die Schule konzentrieren und musste nicht einen Teil der mit Arbeit vollgestopften Semesterferien für ein Praktikum opfern. Des Weiteren hatte man zusätzlich eine viel engere Beziehung zu den Klassen, in denen derjenige unterrichtete. Schüler lernten den Lehrenden kennen, während dieser wiederum die Namen der Schüler auswendig wusste. In den Schulen beklagt man diesen Umstand, da diese Langzeitpraktikanten vielseitig einsetzbar waren und größtenteils sehr ambitioniert arbeiteten. Bei den kurzen Phasen ist dies selten möglich, ebenso, finde ich, lässt sich Schule kaum in den wenigen Wochen kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halbtagsjob Lehrer trifft wahrscheinlich nur auf die Personen zu, die jedes Jahr die gleichen Blätter kopieren und sich dank eines umfangreichen Angebotes von Lehrwerken und Arbeitsbüchern, zurücklehnen können. Ein Lehrer, der viel Freizeit hat und selbst kein Unterricht vorbereitet, wird wohl kaum dem Burn Out erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wer Lehrer werden will, sollte sich im Klaren sein, dass vor allem das Referendariat der Teil der Ausbildung wird, bei dem die meisten Leute scheitern. Eine 18 bzw. 24 monatige Belastung von 50-60 Stunden in der Woche sind dabei keine Seltenheit. Wer nun das Studium als Notlösung sah, wird hier kräftig auf die Fresse fallen.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-23T17:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4924353/">
    <title>GTA 4 mit Uwe Boll?</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4924353/</link>
    <description>Uwe Boll ist Regisseur. Mehr mag ich dazu nun nicht sagen. Allgemein befindet die Kritik über ihn sehr negativ. Er fällt lediglich mit diversen Boxkämpfen auf und vermöbelt seine Kollegen. Eben weil er es kann und diese nicht wissen, dass er durchaus schon des öfteren geboxt hat. Naja, und mit vielen schlechten Filmen eben. Meiner Meinung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber neuerdings hat er sich in den Kopf gesetzt, GTA 4 zu verfilmen. Er dazu:

&lt;blockquote&gt;&quot;Grand Theft Auto wäre super interessant für mich und ich denke, ich wäre genau der richtige Mann dafür, denn alle meine Filme sind blutig und voller Gewalt, und ich habe kein Problem mit Action Szenen. Aber natürlich würden wahrscheinlich Michael Bay oder Brett Ratner den Film machen, der dann 150 Millionen Dollar teuer sein wird und eine FSK 16 bekommt. Ich denke, es wäre besser, eine harte, brutale Umsetzung zu machen ohne Kompromisse für nur 30 Millionen Dollar, aber ich bin da nicht sehr optimistisch, dass ich das Projekt bekommen würde.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Nebenbei hat er noch Michael Bay zu einem Boxkampf herausgefordert. Und er hat zugesagt. Sagt Boll. Bay mag aber nicht und schickte über seine Anwälte ein Schreiben, dass er nie zugesagt hätte, er dieses auch nicht in Zukunft vorhat und er (Boll) es gefälligst lassen soll, solchen Unsinn zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boll, der passionierte Boxer, muss wohl gegen einen anderen Kollegen boxen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich mich frage: Warum will Boll immer gegen andere boxen? Vor allem gegen Kollegen? Wo ist da der Zweck?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich etwas besonders gut kann und genau weiß, einem anderen darin überlegen zu sein, muss ich das denn so heraushängen lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder aber man misst sich in der jeweils anderen Disziplin. Nach einem Boxduell zwischen Boll und Paul Haggis müssten beide dann danach auf den Regiestuhl. Und ich wette, es steht am Ende 1:1. Weil Haggis nicht boxen kann und Boll den schlechteren Film abliefern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So denke ich mir das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://onipepper.de/2008/05/13/gta-iv-uwe-boll-denkt-er-waere-der-richtige-fuer-den-film&quot;&gt;http://onipepper.de/2008/05/13/gta-iv-uwe-boll-denkt-er-waere-der-richtige-fuer-den-film&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-13T18:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4899500/">
    <title>Piraten entern das Spiel Crysis?</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4899500/</link>
    <description>Das Computerspiel Crysis vom deutschen Hersteller Crytek gilt als eines der besten Spiele auf dem PC. Da es exklusiv für dieses System erscheint, bleiben Konsolenfans außen vor.&lt;br /&gt;
Das soll sich nun laut Crytek ändern. Man will zukünftig seine Spiele auch für die neue XBOX360 oder die PS 3 entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund hierfür sind die schlechten Verkaufszahlen von Crysis und die gleichzeitig auftretenden Probleme mit der Internet-Piraterie - denn das Spiel steht laut Crytek unangefochten und mit weitem Abstand auf Platz 1 der Raubkopierlisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Winfuture.de heißt es:

&lt;blockquote&gt;&quot;Man leide derzeit unter der großen Piraterierate bei Crysis. Das Spiel führe die Hitliste der meistkopierten Spiele mit großem Abstand an, so Yerli. Eine solche Führungsposition sei nicht zu wünschen. Crysis habe gezeigt, wo das Problem beim PC-Gaming liegt - bei der Piraterie.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Die Plattform PC würde durch die Piraterie zerstört werden, vor allem im Hinblick auf die möglichen Verkaufszahlen bei Konsolen, bei denen sich die Pendants zu ihren PC-Derivaten fünf bis sechs Mal so viel verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, lassen wir das jetzt so dahingestellt. Selbstverständlich kommt nun allerdings das &quot;Aber&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Hierbei sind die hohen Hardwareanforderungen zu nennen, die das Spiel an den User stellt. Mit einem Hochklassigen Dual- oder Quadcore und einer Grafikkarte für 200-300 Euro lässt sich Crysis gut spielen. Je nachdem was man also für Vorlieben hat bezüglich Auflösung und Details muss man also entweder gleich einen Rechner für 700-900 Euro kaufen (oder doppelt so viel für die höchste Detailstufe) oder sich Crysis auf 800x600 mit total gammeliger Grafik anschauen. So wie ich es bei der Demo tun musste. Bestimmt tolles Game, aber mit schlechter Grafik macht es keinen Spaß und sieht aus wie CS :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Crysis kostet im Laden oder bei einem bekannten Versandhandel im Internet ca. 55-60 Euro. Das sind schon fast konsolenähnliche Preise. 100-120 Mark... PC-Spiele fingen höchstens zu D-Mark Zeiten noch bei 70-80 Mark an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das Spiel kam am 17. November 2007 in den Handel und belegt in der Kategorie Bestseller-Games bei Amazon Platz 99, bei EGO-Shootern sogar Platz 3. Zum Vergleich: Die halbwegs direkten Konkurrenten Assassins Creed und Call of Duty 4 kosten jeweils 42,95 &#8364; bzw. 43,95 &#8364; und rangieren in der Bestsellerliste auf den Plätzen 13 und 36.&lt;br /&gt;
Call of Duty 4 erschien knapp zwei Wochen vor Crysis, ist aber weitaus billiger und verkauft sich öfter. Das Assassins Creed soweit oben ist, liegt nicht nur am Preis, sondern auch daran, dass es erst vor wenigen Wochen erschienen ist. Trotz der Neuheit kostet es weniger als Crysis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Stimmt es denn überhaupt, dass Crysis so oft und viel kopiert wurde, dass der finanzielle Schaden so immens für die Firma ist? Steht es wirklich mit weitem Abstand auf Platz 1? Wo gibts so eine Liste einzusehen?&lt;br /&gt;
Sicher muss man dies nicht vom Fleck weg glauben, jedoch hat mich diese Aussage interessiert und ich habe mal auf der einzigen mir bekannten Bittorrentseite nachgeschaut. Diese Seite ist allgemein bekannt, wird oft z. B. in den Medien genannt und sich in den Hitlisten dort umzusehen ist ja nicht strafbar oder so. Also in der Piratenbucht rangiert bei den PC-Spielen Crysis auf einem 8. Platz. Auf dem 1. Platz steht Assassins Creed, auf 4tens finden wir Call of Duty 4. Da meines Erachtens hier nur die Spiele angezeigt werden, die im Moment den meisten Zulauf haben, lässt sich dies als nicht repräsentativ ansehen. Jedoch: Das derzeit (!) meistkopierte Spiel ist laut der Piratenbucht Assassins Creed. Mit etwas Abstand kommt dann erst Crysis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Bei Spielen allgemein ist die Crux mit dem PC freilich ersichtlich und man muss ihm hierbei zustimmen, wenn er sagt, dass Konsolen in Bezug auf Raubkopien klar im Vorteil sind. Bezieht man die Konsolenspiele also mit ein in die Liste, rückt Crysis nur zwei Plätze nach hinten, da ein Sony PSP und ein Nintendo Wii Spiel hinzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Crysis verkaufte sich in den USA bis Mitte Dezember nur ca. 90.000 Mal. Also ein Flop laut GameZone. Verkaufte sich FarCry nicht ähnlich schlecht in den USA? Konsolenland USA? Am 31. Januar berichtet Shacknews über die weltweiten Verkaufszahlen des Spiels: 1 Million, Platin-Status. Auch hier und bei der PG Games wird darauf hingewiesen, dass der PC-Martk in Europa sehr viel stärker ist und die Amerikaner wiederum ihre Shooter auf Konsolen zocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss lässt sich vielleicht sagen, dass die Raubkopien nicht die alleinige Schuld an der vermeintlich schlechten Lage Cryteks tragen. Aber wenn man einen Schuldigen sucht, sind es sofort die Piraten, weil man diesen am besten die Schuld zuschieben kann. Verlässliche Zahlen lassen sich hier nicht erheben und im Umkehrschluss bietet dies natürlich eine gute Angriffsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Quarterback-Trainer aus den USA sagte mal zu mir: &quot;Wenn der Ball nicht zum Receiver kommt, solltest du dich zuerst fragen, ob dein Pass scheiße war und dann erst, ob der Receiver ihn hätte fangen können.&quot;

&lt;hr /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.shacknews.com/onearticle.x/51081&quot;&gt;http://www.shacknews.com/onearticle.x/51081&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.next-gen.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=8352&amp;Itemid=59&quot;&gt;http://www.next-gen.biz/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=8352&amp;Itemid=59&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=58490&quot;&gt;http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=58490&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.winfuture.de/news,39126.html&quot;&gt;http://www.winfuture.de/news,39126.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T09:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4899316/">
    <title>In Sachen iFNG in Bremen...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4899316/</link>
    <description>...lässt sich eigentlich nur noch wenig hinzufügen. Insgesamt war es wirklich sehr voll dort und interessant, aber...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Positiv:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rauchverbot in den Innenräumen&lt;br /&gt;
- Sehr viel Platz veranschlagt für die Veranstaltung&lt;br /&gt;
- Aufbau der Bühne sehr cool&lt;br /&gt;
- Publikum ging oft mit :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Negativ:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Als Nicht-Premium-Mitglied bekam man trotz 3 Euro Eintritt kein Event auf seinem Punktekonto gutgeschrieben, was angesichts des Eintrittspreises relativ lächerlich ist (Premium kostet ~3 &#8364; pro Monat, der iFNG Eintritt dann 1 &#8364;).&lt;br /&gt;
- 0,3 frisch gezapftes Bier für 3,50 &#8364;, vor allem bei einem meist jugendlichen Publikum ein sehr unangemessener Preis.&lt;br /&gt;
- Die Leute beim Einlass fanden sich wohl besonders wichtig und waren zudem sehr unfreundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit welchem Problem die Veranstalter schon in Hamburg zu kämpfen hatten: Nach dem letzten Spiel hauen alle Besucher ab, die darauf folgenden Interviews mit den Spielern interessieren leider keinen mehr :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Also:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bessere Leute am Einlass platzieren, die ebenso freundlich sind, wie das Hotel Maritim Personal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mehr Stühle für die Besucher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Billigeres Bier (~2,50 wäre okay)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Eventpunkte auch für nicht zahlende Mitglieder der ESL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Anreiz schaffen, um nach dem CS-Spiel noch dazubleiben. Wie z. B. die Verlosungen an das Ende des Events zu stellen (wie mit dem Ja-Nein-Spiel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzteres macht insofern sogar Sinn, weil man dann als ESL die Events evaluieren könnte. Die Mitglieder, die ihr Bremen-iFNG auf dem Konto haben, bekommen einen Fragebogen und können darauf verschiedene Aspekte ansprechen, die ihnen gefallen oder nicht gefallen haben und eventuelle Verbesserungsvorschläge nennen. Leute, die dort nicht zugeschaut haben, bleiben also ausgeschlossen von der Umfrage und somit ergibt sich hoffentlich ein durchaus repräsentatives Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;iFNG_2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/indy/images/iFNG_2.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-30T09:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4811894/">
    <title>Visionen und Utopien: Die Musikindustrie verschwindet</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4811894/</link>
    <description>Geben wir uns mal drei Utopien hin, wobei hoffentlich die erste, wahrscheinlich jedoch die zweite, mittelfristig dann die dritte auftreten wird. Allerdings, und wir können es uns doch eh schon denken, bleiben die drei folgenden Vorschläge nur das, als was ich sie hier tituliere: Visionen einer besseren oder schlechteren Welt, die aber an bestimmten Personen oder Firmen scheitern, respektive am Volk selbst. Denn die einen haben schlichtweg Angst, selbst überflüssig zu werden und die anderen sind zu faul, um zu protestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Artikel bei Heise hat mich eben darauf aufmerksam gemacht. Es geht um die Musikindustrie. Sony BMG möchte möglichst bald, ganz sicher (!) aber dieses Jahr noch, eine Musikflatrate herausbringen. Wie das alles aussehen soll, wissen sie selber nicht. Der Preis wird bei 6-8 Euro liegen. Ich bezweifle das und sage mal 9,99-19,99 voraus. Schließlich ist dies hier meine Utopie und ich bin der Visionär.&lt;br /&gt;
Es wird unterschiedliche Modelle wie bei Napster geben, das steht fest. Das oberste Preissegment bietet wahrscheinlich dem User die Musik als Eigentum an, was lediglich das MP3-Äquivalent zur gekauften CD ist. Aber, und da visioniere ich hier wieder herum, letzteres wird sich die Musikindustrie nicht trauen. Weil da nicht genug Geld bei herauskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Firmen halten immer noch an ihrer guten, alten CD fest. Warum sie das immer noch tun und nicht endlich mal den Markt und die Käufer beobachten, bleibt mir ein Rätsel. Wenn uns der Vorstandschef dann sagt, dass die Gewinnmargen im digitalen Bereich besser sind, wie im CD-Geschäft, fragt sich der Visionär hier schnippisch: Ach, wirklich? &lt;br /&gt;
Schon vor Jahren hätte man sich auf den Onlinevertrieb von Musik konzentrieren müssen. Dies wäre eine passende Reaktion auf die ganze Raubkopiererei gewesen. Aber nein, man kleistert den fairen und zahlenden Nutzer mit DRM-Müll zu, damit dieser, obwohl er ja gutes Geld lässt, bloß nicht die Mucke weitergibt an andere. Der ehrliche Kunde bleibt der Dumme, während sich der Raubkopierer frei mit seiner Musik bewegen kann. Auf CD, auf den Player, auf den USB-Stick fürs Auto, die Freundin will vielleicht auch noch 1-2 Songs für ihren MP3-Player. Damit hat derjenige immer noch nicht die Musik an andere verteilt, wovor die Musikindustrie ja ausgeht. Aber dies ist vielleicht nur ein einfältiges Beispiel eines großen Visionärs, der dieses Wort jedes Mal erst mit V-i-o beginnt und dann löschen drückt und mit V-i weitermacht..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die positivistische Utopie könnte eine ganz simple sein, die ich auch schon bereits an einigen anderen Stellen gelesen habe. Die Musikindustrie verschwindet, weil sich die angestammten Künstler auf den Onlineverkauf ihrer Musik konzentrieren. Leute wie Moby oder Madonna haben dafür eigene Portale Sei es auf CD, die mittlerweile ein angesehener Luxusgegenstand ist, oder als MP3. Die Künstler brauchen weder Label noch Vertrieb. Sie verkaufen sich von selbst und das wissen sie auch.&lt;br /&gt;
Die kleineren Labels könnten ihre Musik direkt auf ihren Webseiten verkaufen und es würden sich auch hier Portale von unabhängigen Künstlern bilden.&lt;br /&gt;
Die großen Firmen versuchen noch in ihren letzten Atemzügen dagegen anzukämpfen. Sie drohen mit Klagen, überziehen die Sender weiterhin mit angsteinflößender Werbung. Freie Musik ist Kommunismus und das wollen die Bürger nicht. Doch die lachen nur noch, während sie eine nette E-Mail an einen Künstler schreiben, der ein absolutes erste Klasse Album herausbrachte und sie es bei ihm kauften  für 5 Euro. Das Argument der Dinosaurier, Musik würde durch ihre Freiheit schlechter werden, zieht also auch nicht (mehr).&lt;br /&gt;
Keiner will mehr die billigen, 10-Jährigen Kinder auf der Bühne sehen, die nach einem Hit wieder verschwinden und wenig später dann die nächste, frische Kopie davon kommt und ihre Texte vom Band trällert, die sie vorher doch so mühsam auswendig gelernt hat. Denn der Text stammt aus einer Hit-Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mal ehrlich: Die Musikindustrie und verschwinden? Wers glaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Musikindustrie nun endlich durch Marktforschung gemerkt hat, was ihre Kunden wollen, nämlich digitale Musik (siehe Artrikel), hatte man monatelang gegrübelt. Wie packen wir das Ganze nun an? Müllen wir weiter mit DRM-Maßnahmen herum? Geben wir dem User die Musik für immer? Die Überlegungen, dass so eine Flatrate mit 20 Euro viel zu billig wäre und wie man denn sonst überleben könnte, führten schließlich zu einem Preis von 100 Euro monatlich. Mit DRM. Denn eigentlich war man mit den Preisen ja nie zufrieden. 99 Cent für einen Song? Das spiegelt nie den Wert der Musik wieder sagt unser Vorstand im Interview. &lt;br /&gt;
Alles supi dachten sich die Vorstände und rieben sich die Hände, während in den Augen die Dollar (oder Euro) Zeichen klingelten. Doch es klingelte nicht. Schuld waren die Raubkopierer, nicht der Preis. CD-Verkäufe sanken weiter, nicht weil die Musikindustrie langsam zu einem lächerlichen Konglomerat von geldgeilen Irren verkam, nein, weil sie sich mit ihrer Preispolitik lächerlich machten und weiterhin das verloren, was schon die letzten Jahre schwand: Ihre Authentizität und Glaubwürdigkeit. Denn für viele sind sie nur noch Firmen, die ihre CDs teurer machen und dies legitimieren mit den Abermillionen an Raubkopien. Gerne wird hier die Zahl maßlos übertrieben. Das fand man heraus. Dann funktioniert die CD zu Hause nicht, weil der Kopierschutz Probleme macht. Dann drangsaliert man den frustrierten Kunden auch noch online. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Utopie: Die Musikindustrie besinnt sich, bietet eine faire Preis- und Vertriebspolitik an. Die Nutzer zahlen 20-30 Euro pro Monat für eine echte Flatrate und dürfen alles runterladen und auf ihre Player packen, wie sie wollen. CDs kommen zu vernünftigen Preisen in die Läden. Keine neuen Alben mehr für 18 Euro, sondern für 11 oder 12 Euro, Maxi-CDs für 5-7 Mücken. Das wäre mal nen Ding, hm?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht vergessen, Utopien sind meist immer etwas übertrieben, um die Missstände direkter aufzuzeigen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zu Heise: &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Sony-BMG-will-mit-Musikflatrate-Musikabsatz-ankurbeln--/meldung/105455&quot;&gt;http://www.heise.de/newsticker/Sony-BMG-will-mit-Musikflatrate-Musikabsatz-ankurbeln--/meldung/105455&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten kann man super Musik immer noch auf Youtube hören:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Jt8Q7Fsa_Vs&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Jt8Q7Fsa_Vs&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-25T12:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4806213/">
    <title>&quot;2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß&quot; - Dokumentation über den SA-Führer...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4806213/</link>
    <description>Eigentlich sollte dies nur ein kurzes Update werden. Aber wie immer kommt alles anders im Leben. Ha!

&lt;blockquote&gt;&quot;Die Durchführung der Evakuierung der Juden aus der Slowakei ist im Augenblick auf einem Toten [sic] Punkt angelangt.&quot; - Telegramm ans Auswärtige Amt vom 26. Juni 1942&lt;small&gt;[1]&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;

Die Doku, welche in den Kritiken hochgelobt wurde, war schon recht heftig. Erstens hat sich der Regisseur selbst mit der Suche nach einer Antwort sichtlich gequält und gleichzeitig seine Geschwister, die teilweise noch geleugnet haben, als wirklich alles zu spät war, mit einbezogen hat. Malte Ludin zeichnet hier ein präzises Bild einer allgemeingültigen Kultur von kollektiver Leugnung bis zum Erbrechen - seine Figuren entsprechen sicherlich auch diesen gängigen Mustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einige Menschen mit der Vergangenheit ihrer Väter nicht klargekommen sind, weiß man heute. Leider fällt mir kein explizites Beispiel ein, bzw. ich habe keine Lust in meinen Ordnern nach der Notiz zu suchen. Jedenfalls hat ein Sohn, als er herausfand, wer sein Vater war und was er im Dritten Reich gemacht hat, sich daraufhin das Leben genommen. Ich kann mir vorstellen, dass dies kein Einzelfall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich also mit Entnazifizierung befasst, sollte nicht nur die Nürnberger Prozesse im Kopf haben, sondern auch die kleinere Variante wählen: die Nachkriegsgesellschaft mit ihrem Umgang mit dem Nationalsozialismus und den Familien, die so schnell wieder die Nazis verdammten, wie sie ihnen 1933 zujubelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Kosmos kann auch die eigene Familie sein. Zumindest kenne ich jemanden, dessen Großvater in der Stube noch den Blut+Eisen Dolch hängen hat. Oder die Großmutter eines Freundes, die einfach zum Beauftragen zur Entnazifizierung ging, in diesem Fall ein Pastor, und dieser sie persönlich kannte. Er meinte zu ihr, es wäre ja nun alles vorbei und sie stimmte ihm zu. Das war alles. Angeblich war sie beim BDM...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Entnazifizierung in Bremen abgelaufen ist, weiß leider keiner, da es darüber so gut wie nichts gibt. Die Mitarbeiter der Archive würden sich bestimmt freuen, mal was anderes in diesem Fall zu tun zu haben, als nur Bücher zu verleihen. Als Thema bestimmt nicht schlecht für das Examen. Nur so mein Gedanke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Gedanke war, diesen Film vielleicht im Unterricht zu behandeln. Erstens, weil er gutes Material über Verarbeitung der Familien mit ihrer Vergangenheit hat und zudem man in medienwissenschaftlicher Hinsicht sehr viele Stilelemente erkennen kann, die hier genutzt wurden. Auch, wie man Oral History als Methodik einsetzt - ein Mittel, was uns aufgrund der bald nicht mehr vorhandenen Kriegsgeneration in Bezug auf das Dritte Reich nicht mehr zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Ludin&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Ludin&lt;/a&gt; (überblicksmäßig, wirklich gut ist er nicht, allerdings sind Literatur und Links wiederum 1a)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0728/magazin/0001/&quot;&gt;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0728/magazin/0001/&lt;/a&gt; (sehr guter Text)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://mdz1.bib-bvb.de/~rt/select.html?suchbegriff=&amp;name=Ludin&amp;schlu=reichstag24&amp;recherche=ja&quot;&gt;http://mdz1.bib-bvb.de/~rt/select.html?suchbegriff=&amp;name=Ludin&amp;schlu=reichstag24&amp;recherche=ja&lt;/a&gt; (Digitale Bibliothek: Datenbank der Reichstagsabgeordneten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Zitiert nach: Ernst Klee, Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt am Main 2005, S. 382.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-23T00:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4731465/">
    <title>Doppelter Musenkuss</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4731465/</link>
    <description>-Interessant, wenn man bemerkt, dass man den vorherigen Beitrag schon einmal verfasst hat und zwar vor dem Schlafengehen letzte Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Noch besser: Die Fehler im Artikel sind lustig, der Sinn meistens verquer, aber gute Einfälle waren drin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Was dann das Beispiel mit Amy Whinehouse (deren Musik ich sehr schätze und gerade höre), Pete Doherty (den ich nicht mal Ansatzweise schätze) und Britney Spears (urgh...) in dem Text zu suchen hat, kommt mir nicht in den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich hab wieder ziemlich weit ausgeholt, was vielleicht ein wenig den dritten Strich beantworten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ich hatte den Beitrag nur zur Hälfte fertig und denke nun direkt an die anderen drei Geschichten, die ich hier noch rumliegen habe. Sie alle sind angefangen, aber nicht fertig, was bei mir langsam zur Praxis wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaja, so is das im knallharten Bloggergeschäft.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-24T15:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4719928/">
    <title>Konsolen ausleihen is ganz schön teuer...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4719928/</link>
    <description>Eben bei zwei Videotheken angerufen, was zweierlei Gründe hatte. Zum einen steht nirgends auf deren Webseiten, welche Konsolen zu verleihen sind und zum anderen werden auch nur höchst selten die Preise von Filmen, spielen, usw. gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch immer, jedenfalls gibt es bei einer Kette eine Nintendo Wii für freundliche 2,50 pro Tag. Die Kaution ist sicherlich nicht nur für Studenten happig: 150 Euro wollen sie als Sicherheit haben. &quot;Ich lass euch höchstens meine Jacke da...&quot; tönt es in meinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filiale der Konkurrenz hatte glatt alle drei aktuellen Konsolen vorrätig. Eine Wii gibts hier für noch erschwingliche 3 Mücken pro Tag, die Kaution beläuft sich auf 125 Euro. &lt;br /&gt;
Nun wird es folglich nicht besser, denn wir erinnern uns, dass die Wii neben PS3 und Xbox360 noch die billigste Konsole auf dem Markt ist.&lt;br /&gt;
Also die Xbox360 von MS kostet ebenfalls 3 Euro pro Tag und dazu noch gnartschige 250 Euro Kaution. Die Deluxe-Konsole, also die Jacobs-Krönung der Zocker und Gamer, wird für nen Heiermann pro Tag (5 Euro!) feilgeboten und dazu kommen noch 300 Euro Kaution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee, sich eine Konsole zu leihen und heute Abend etwas zu daddeln fällt also flach. Aber als Student hat man ja immer noch den guten Alkohol.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-19T17:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4687703/">
    <title>12 Jahre bis zum Abitur ein Desaster? ZEIT-Artikel</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4687703/</link>
    <description>Die gute ZEIT widmet sich in ihrer Online-Sparte dem Thema rund um das zwölfjährige Abitur, wie Schüler damit (nicht) klar kommen und Lehrer ebenso völlig überfordert sind. Was eine logische Konsequenz ist und völlig zu erwarten war, nachdem unsere lieben Politiker das Konzept in den Himmel lobten, bricht nun langsam aber sicher unter seiner eigenen Last zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Artikel geht es hier lang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/07/Gymnasialzeit&quot;&gt;http://www.zeit.de/2008/07/Gymnasialzeit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spass beim Lesen!</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-07T22:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4668473/">
    <title>Brandeins über die Maddie-Werbung in Titanic und warum Journalisten über unwichtige...</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4668473/</link>
    <description>Der Journalist Jens Bergmann hat sich mal mit der vergangenen Hetz-Kampagne der Medien gegen die Maddie-Satire in der Titanic auseinandergesetzt und lässt dabei kein gutes Haar an seinen schreibenden Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte ja bereits schon mal in einem Eintrag darauf hingewiesen, dass Medien sich gerne auf Themen werfen, die an einem Tag wichtig sind, am folgenden Tag aber nicht mehr von Bedeutung sein könnten. Oder aber: man bastelt sich Nachrichten zusammen, schreibt die Überschriften hetzerischer und polarisiert noch mehr, damit sogar irgendein dämlicher Scheiß zur Titelzeile hochstilisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Ausschnitte:

&lt;blockquote&gt;&quot;Dummerweise gibt es aber mittlerweile ein Missverhältnis zwischen solchen spektakulären Ereignissen und den Seiten und Sendeplätzen, die gefüllt werden wollen. Deshalb neigen Journalisten zur Übertreibung: Jede inhaltliche Kontroverse zwischen Politikern wird zum Skandal aufgeblasen, jede Grippewelle zur drohenden Pandemie, jedes Umweltproblem zur Katastrophe. Weil dieser Dauer-Alarm abstumpft, wird der Regler immer höher gedreht.&quot;&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;&quot;So entließ der Zeitschriftenverlag Time Inc. (&quot;Time&quot;, &quot;Fortune&quot;), eine Tochter des weltgrößten Medienkonzerns Time Warner, vor einiger Zeit Hunderte Journalisten, darunter die Reporter Donald Barlett und James Steele. Die beiden sind herausragende investigative Journalisten und wurden mehrfach ausgezeichnet, allein zweimal mit dem Pulitzer-Preis. Offizielle Begründung für die Entlassung: Die zwei seien zwar gut, aber zu teuer. Wenige Tage später wurde bekannt, dass derselbe Verlag die exklusiven Bildrechte am Baby von Angelina Jolie und Brad Pitt gekauft hatte. Kostenpunkt: vier Millionen Dollar.&quot;&lt;/blockquote&gt;

&lt;blockquote&gt;&quot;So brachte das Feuilleton der &quot;Süddeutschen Zeitung&quot; vor einiger Zeit eine fulminante Besprechung des Douglas-Sirk-Films &quot;In den Wind geschrieben&quot; aus dem Jahr 1956. Wer sich das Werk dann zu beschaffen versuchte, erfuhr, warum die Redaktion einer Qualitätszeitung diesen mehr als 50 Jahre alten Streifen so in den Himmel gehoben hatte: Er wird in der Cinemathek des Süddeutschen Verlags vermarktet. Darüber kein Wort im Text.&quot;&lt;/blockquote&gt;

Lesen bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2557&amp;MenuID=130&amp;MagID=97&amp;sid=su84752121732745468&amp;umenuid=1&quot;&gt;Link zum Artikel&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-01T23:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4643492/">
    <title>Terrorismus ein Schleudertrauma für die Demokratie?</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4643492/</link>
    <description>&lt;i&gt;Diesen Text habe ich für ein Fachdidaktik-Seminar erstellt. Die leider viel zu kurze Diskussion hat zumindest gezeigt, dass Schäuble wenig Zuspruch erntet mit seinen Maßnahmen. Des Weiteren ging es eigentlich primär um das Thema &quot;RAF&quot;, jedoch hat wohl jeder Student gemerkt, wie leidlich wenig wir darüber wussten, als der Dozent uns fragte: &quot;Warum war 1977 ein Jahr der Zäsur?&quot; Leider gibts dazu keine Seminare bei uns an der Uni...aber das ist ein anderes Thema...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ist Terrorismus ein Schleudertrauma für die Demokratie?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terrorismus schädigt in zweierlei Hinsicht einer Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite zerstört er durch den Akt des Terrors Menschenleben, Familien und er rüttelt an den Grundfesten des gesellschaftlichen Denkens, weil Terrorismus immer auf einer bestimmten Motivation fußt, die meistens politischer oder religiöser Natur ist. Diese Überzeugungen bilden für die Terroristen die Legitimation, um etliche Menschen auf brutale Weise in den Tod zu schicken.&lt;br /&gt;
Der krasse Gegensatz dazu: Indirekt hilft der verübte Terrorismus dem Staat und vor allem seinen politischen Hardlinern, ihre Interessen durchzusetzen, die sie in der möglichen Gefahr von neuen Anschlägen begründen und so viel schneller durchsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich letzteres in den USA entwickelt hat, wissen wir spätestens seitdem wir unsere Zahnpasta in Plastiktüten einschweißen lassen müssen und dadurch z. B. am Bremer Flughafen täglich ein Müllberg von 6-7 Tonnen mehr entsteht.&lt;br /&gt;
Die amerikanische Regierung hat durch die Anschläge des 11. Septembers quasi völlige Narrenfreiheit in ihrer Innen- und Außenpolitik erhalten, die ihr ermöglichte, einen wahrscheinlich ungerechtfertigten Krieg zu führen, Menschen mit langen Bärten kategorisch zu verdächtigen und ihre Gesellschaft in einem Status von ständiger Angst zu belassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich in Amerika schon vor Jahren entwickelte, zeichnet sich auch langsam bei uns in Deutschland ab, seitdem Innenminister W. Schäuble im wöchentlichen Takt Meldungen lanciert, die vor der sicheren Gefahr des Terrorismus in Deutschland warnen und er gleichzeitig die dafür nötigen Gesetze hinzufügt, die uns genau davor schützen sollen. Diese gehen oftmals einher mit der Beschneidung von Bürgerrechten, Einschränkung von Freiheit aufgrund der Sicherheit und nebenbei wird dem Bürger das Grundgesetz aus der Tasche gefingert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird freilich wie in den USA versucht, die Bevölkerung einzuschüchtern und sie auf einem bestimmten Level der Angst zu halten  die erweiterten Befugnisse des Bundeskriminalamtes, welches auf dem besten Weg ist, die gleichen Rechte wie der BND zu bekommen; die Vorratsdatenspeicherung; der Bundestrojaner; das Abhören von Berufsständen, die gesetzlich seit 150 Jahren davor geschützt sind; - dies alles sind schon bereits bestehende oder kommende Gesetze, die mit der Begründung des Terrorismus ihre Legitimation fanden oder finden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Gegensätze, die einander bedingen, stellen die Gefahr dar, die eine Gesellschaft ins Schwanken bringt. Wenn man diese Vermutung überspitzt, und das haben diverse Kabarettisten schon getan, stellt man den Vergleich zum Dritten Reich her, welcher zweifellos seine Bürger in ständiger Angst versetzte und ihre Rechte auf ein unerträgliches Maß einschränkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwanken wir also schon, obwohl bei uns noch kein Anschlag stattfand? Sollte eine Gesellschaft nicht an ihren Grundfesten festhalten, wenn jemand versucht, an diesen zu rütteln? Macht die Stärke und die Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Taten nicht eine Demokratie aus? Beugen wir uns denn nicht dem Terrorismus, wenn wir uns unsere Rechte beschneiden lassen? Warum sagt Angela Merkel in einem Radio-Interview, man müsse alles, was technisch möglich ist an Überwachung auch umsetzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst zu haben. Angst vor dem eigenen Staat? Matthias Richling parodierte W. Schäuble in Form eines Bekennervideos und brachte dessen Logik richtig auf den Punkt: Wer keine Wespen am Frühstückstisch haben will, der  darf eben keine Marmeladenbrote auftischen. So einfach ist für mich nationale Sicherheitspolitik.</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-24T10:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4540236/">
    <title>Bremer Lehrerin über den Status Quo</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4540236/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Eine Lehrerin aus unserem schönen, aber bettelarmen Bundesland Bremen*, hat sich Gedanken um die derzeitige Situation der Bildung in Deutschland und Bremen Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin zwar noch am lesen, jedoch denke ich, dass sie Recht hat. Wer sich dafür interessiert, lege ich das Essay gerne ans Herz, weise aber darauf hin, und das tue ich immer wieder gerne, dass dort einige Schreibfehler auftauchen, die einfach nur doof sind.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=2834&quot;&gt;http://www.nachdenkseiten.de/?p=2834&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update:&lt;/b&gt; Es kommt mir fast so vor, als wenn die Dame eine umgreifende gesellschaftliche Backpfeife anbringen will, denn sie kritisiert wirklich alles. Auch Killerspiele und Pornos kommen darin vor.  Vergesst also den zweiten Absatz in diesem Blogeintrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update2:&lt;/b&gt; Okay, es wird besser. Am besten hat mir gefallen:

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;&quot;In der siebten können sie nicht das Lineal ablesen. In der zehnten schreiben sie Maschine immer noch mit ie, und kämpfen mit dem Dreisatz wie seit Jahren. Außerdem hauen sie ohne Bedenken auf andere darauf. Hat es schon immer gegeben, sagen manche, aber damals hat es noch keiner mit dem Handy aufgenommen und verbreitet. Die Kinder sind zum großen Teil vernachlässigt, unterfordert oder überfordert. Das wissen wir, nur mag es keiner hören. Durch permanente Wiederholung wird es auch nicht besser.&quot;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;b&gt;Update3:&lt;/b&gt; Ab Mitte kann ich den Text und die angeführten Argumente unterstützen. Und der Schluss war köstlich:

&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Ich habe mir das von der Leber geschrieben, mit dem Gedanken, es vielleicht zu veröffentlichen. Dem Weserkurier, den ich für eine dumme Zeitung halte, möchte ich das nicht geben.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;


Fußnoten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Heute erschien ein Interview mit unserem Bürgermeister Jens Böhrnsen, der Bilanz ziehen soll über das Jahr 2007. Er gibt zu, dass Bremen einen &quot;eklatanten Schuldenberg&quot; hat. Ja, danke für die warmen und wahren Worte. Aber, so konstatiert er, habe Bremen sich nichtsdestotrotz super entwickelt. Die Häfen boomen und die Arbeitslosigkeit sinkt. Schön, nur ist das in meinen Augen nicht die Arbeit unserer Bremer Politiker, sondern der allgemeinen und positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Zum Thema Armut und der bekannten Studie der Handelskammer sagt er kurz, dass hier noch Arbeitsbedarf nötig ist. Toll, wenn die Wirtschaft boomt und brummt, in nebeneinanderliegenden Stadtteilen aber die Kluft zwischen Arm und Reich so sichtbar und präsent ist, dass es einem hochkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Ich weiß, dass meine Texte auch Fehler enthalten. Andere nehmen sich ja gerne immer mal das Recht, darauf hinzuweisen. Obgleich das hier nun nicht der Fall ist, finde ich es gerechtfertigt, Personen in diesem Fall zu kritisieren, die ja &quot;eigentlich&quot; keine machen dürften. Lehrer, Hochschullehrer und Dozenten können dies meisterhaft und sind gnadenlos, wenn auf 25 Seiten dann vier Fehler auftauchen. Mit solchen Urteilen ist man ja schnell bei der Hand, denkt nur an den Priester...&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-16T21:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4524849/">
    <title>Frontal 21 Kritik V</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4524849/</link>
    <description>Dies ist der letzte Teil meiner Kritik der Stellungnahme von Frontal21. Ich weiß, irgendwie ist es alles zu lang geworden und Blogs sind meiner Meinung nach nicht für lange Texte geschaffen. Was auch immer, bald gibts wieder ne schöne Geschichte.
&lt;hr /&gt;

&lt;b&gt;5) Das Spiel bestraft das Töten von unbeteiligten Zivilisten&lt;/b&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;small&gt;&lt;i&gt;Auch dies ist ein zynischer Einwand. Geht es doch in Dem Spiel darum, Figuren, die an Behinderte erinnern, zu töten. Der Unterschied &quot;beteiligt&quot; oder &quot;unbeteiligt&quot; ist nach unserer Ansicht menschenverachtend.&lt;/i&gt;&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;

Am Ende der Stellungnahme schreibt Richter, dass er die Argumente Dittmayers für gänzlich unbelegt hält. So, dann führen Sie doch bitte mal an, bei welchem Spiel es Figuren gibt, die an Behinderte erinnern? Wenn man nur einen kurzen Ausschnitt aus Hitman: Contracts zeigt, den dann mit dem Satz &quot;Sinnloses Morden im Sanatorium&quot; untermalt, kann der Zuschauer durchaus denken, was der Beitrag ihm sagen will: &quot;Dieses Spiel ist völlig daneben und gehört verboten.&quot; Ob dies nun nur ein Level im Spiel ist und man für das Töten von Zivilisten weder eine Belohnung bekommt, noch dazu aufgefordert wird, bleibt genauso unerwähnt, wie die Altersfreigabe des Spiels. &quot;Keine Jugendfreigabe&quot; -&lt;br /&gt;
natürlich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie langweilig wäre überhaupt ein Spiel, wenn das einzige Spielziel ist, irgendwelche Leute zu töten? Nach fünf Minuten würde ich überlegen, es wieder zu löschen. Was Spiele wirklich ausmacht, also nicht Blut und Töten, sondern Story, Spannung und sonstiges, scheint absolut keinen zu interessieren. Hat man sich erstmal eingeschossen (toller Ausdruck) auf die USK und die Spieler,&lt;br /&gt;
gehts munter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hier an fiktionalen Welten menschenverachtend ist, fällt mir (schon wieder mal) nicht ein. Sind diese Spiele menschenverachtend, werden sie mit hoher Sicherheit vom Markt genommen, oder erscheinen erst gar nicht in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Frontal21 Redakteure Games als menschenverachtend verteufeln, sollten sie lieber mal über diverse Länder der Welt berichten, wo solche Zustände herrschen. In China werden in großen Stadien Menschen hingerichtet und dort findet Olympia statt, über Burma redet keine Sau mehr und in Bremen demonstrieren Antifa-Leute gegen einen in Abwesenheit zum Tode verurteilten Nazi, der seinen Lebensabend in unserer Stadt verbringt, früher jedoch Menschen erschossen hatte. Sogar lokale Mitbürger verteidigen ihn in einer&lt;br /&gt;
Gratis-mit-Werbebeilagen-gefüllten-Zeitung, weil er doch nicht rechtskräftig in Deutschland verurteilt wurde. Komisch, die Entnazifizierung hat in Deutschland ja so wunderbar geklappt, dieser Mann kann nur unschuldig sein. Puh. Sorry.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;6) 2006 befand sich lediglich ein Egoshooter in den Top 10 der Verkaufscharts&lt;/span&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;small&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Herr Dittmayer zitiert die Jahrescharts 2006, Frontal21 dagegen die von 2004. So viel zur Genauigkeit der Kritik von Herrn Dittmayer. Bei Frontal21 war von &quot;Metzelspielen&quot; die Rede, das heißt nicht nur von Egoshootern. Sehr beliebte brutale und auch indizierte Spiele sind Prügelspiele, Kriegsspiele und so genannte Actionspiele, deren Spielaufbau nichts mit einem Egoshooter zu tun hat. Shooter sind also lediglich ein Teilsegment des Gewaltgenres, was der Kritiker verschweigt.&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;

Die Genres Metzelspiele oder Gewaltspiele gibt es anscheinend nur bei Frontal-Redakteuren. Hauptsache eine negative Konnotation scheint durch, damit der Zuschauer dann mit dem richtigen, von Frontal21 gesteuerten Blick, zuschaut. Das Genre Actionspiele ist kein Gewaltgenre, es zeigt lediglich, worum es hauptsächlich geht. Actionfilme müssten dann ja auch Gewaltgfilme sein, obwohl man vielleicht nur sieht, wie Hubschrauber explodieren, wo Roboter drinsitzen. Nein, so leicht geht es nun doch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Frontal21 wurden allerdings überwiegend Shooter gezeigt Und das in&lt;br /&gt;
den Jahrescharts selten bis gar keine Shooter vertreten sind, hatte ich bereits in einem anderen Beitrag nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Jahrescharts von 2005 hatten kein PC-Spiel in den Top10, davon waren sechs Sportspiele. Man bedenkt die laschen US-Zensurbehörden, die viele bei uns verbotene Spiele einfach erlauben. Tze! Bei den PC-Games war Call of Duty 2 auf Platz 10, der einzige Shooter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einem Bericht bei Gamestar, der quasi das Gleiche gemacht hat, wie ich hier an dieser Stelle, waren zwar mehrere Shooter in den Top10, jedoch keine Metzelspiele im weitesten Sinne. Tja, Pech gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;7) Finaler Rettungsschuss&lt;/span&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;small style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Im Zusammenhang mit dem Spiel &quot;Silent Scope 3&quot; die Frage nach der Rechtfertigung von &quot;finalen Rettungsschüssen&quot; bei Geiselnahmen zu diskutieren, ist abwegig. Denn auch das Vorgängerspiel &quot;Silent Scope 2&quot; wurde von der Bundesprüfstelle indiziert, weil es keineswegs um eine moralischpolitische Grenzsituation ging. Aus der Begründung: &quot;Computerspiele, die den Spieler zur Vernichtung von menschlichen Leben auffordern und die einzelnen Verletzungsaktionen in allen Einzelheiten präsentieren, sind in der Spruchpraxis der Bundesprüfstelle im Regelfall als verrohend (...) eingestuft. Das Spiel Silent Scope besteht in seinem wesentlichen Inhalt aus exzessiven, fortgesetzten Tötungen von Menschen. Die Tötungsvorgänge werden überwiegend blutig visualisiert. (...) Das in Silent Scope einzig erforderte Handeln ist die reaktionsschnelle Liquidation der menschlichen Gegner.&quot; Und auch in &quot;Silent Scope 3&quot; geht es keinesfalls allein um finale Rettungsschüsse bei Geiselnahmen. Alleiniger Spielinhalt ist wieder das reaktionsschnelle Erschießen menschlicher Gegenüber. Auch die Tatsache, dass dieses Spiel nicht indiziert ist, dokumentiert eine eklatante Lücke bei der Umsetzung des Jugendschutzgesetzes.&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;

Ja, wieder das Vorgänger-Argument gepaart mit der Auslassung von der Alterskennzeichnung des Spiels. Wurde in dem Spiel nicht auf einen Terroristen geschossen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;8) Verantwortung der Verkäufer&lt;/span&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;small style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Es entspricht schlicht der Lebenserfahrung, dass Verkäufer Jugendschutzbestimmungen häufig nicht sehr ernst nehmen. Das gilt nicht nur für Computerspiele, sondern etwa auch für Zigaretten und Alkohol, wie Reaktionen des Gesetzgebers in jüngster Zeit belegen. Frontal21 zeigt zudem mit einer Stichprobe im Beitrag selbst, wie wenig verantwortungsvoll Verkäufer handeln.&lt;/small&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Wir halten die Vorwürfe von Herrn Dittmayer an die Adresse von Frontal21 für gänzlich unbelegt, nicht stichhaltig oder irreführend.&lt;/span&gt;&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;

Und selbst? Weder Einsicht, noch Fehlerberichtigung findet hier statt. Die Sendung hält strikt an ihren Aussagen fest und desinformiert seine Zuschauer damit eklatant. Was Dittmayer an handwerklichen Fehlern dargestellt hat, nötigt Herrn Richter und seine Redaktion zu keiner Maßnahme, außer, wie gesagt, an ihren Fehlern festzuhalten. Was ich wirklich oft in diesem Zusammenhang mit der Thematik konstatiere ist die riesige Unkenntnis der Personen. Frontal21 hat mit ihrer Sendung zweifellos vor drei Jahren die Debatte geprägt und stark beeinflusst. Hut ab, was man mit gänzlich unbelegt[en], nicht stichhaltig[en] oder irreführend[en] Informationen alles machen und erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkäufer können, wenn man ihnen einwandfrei nachweisen kann, an  minderjährige Personen Spiele verkauft zu haben, die erst ab 18 Jahren sind, angezeigt werden und es zu einer saftigen Ordnungsstrafe kommen kann. Ich kann mir des Weiteren vorstellen, dass dies auch ein ordentlicher Kündigungsgrund für den Verkäufer ist, sofern dieser irgendwo angestellt ist. Jugendschutz ist ein Zusammenwirken von mehreren Instanzen. Wenn zum Beispiel in Kneipen auch Alkohol an Jugendliche verkauft wird oder Zigaretten, dann ist dies nicht die Schuld des Herstellers, sondern des Betreibers. Als Verkäufer (oder Wirt eben) hat man hierbei die Verantwortung. Wenn dann Eltern stellvertretend für ihre Kinder erscheinen und das Spiel kaufen, kann man daran nichts ändern. Hier sind dann die Erziehungsberechtigten die Schuldigen, nicht die USK und auch nicht die Verkäufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dem Kollegen bei Gamestar kann ich nur zustimmen: &quot;Ein Kuriosum, dass wir heute hier sitzen und über einen Fernsehbericht debattieren, der bereits drei Jahre alt ist.&quot;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-10T23:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4521436/">
    <title>Frontal21 Redaktionschef antwortet auf Youtube-Video IV</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4521436/</link>
    <description>Hier nun der vorletzte Teil, der nächste folgt vielleicht morgen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe nun weiter Krauts bei Call of Duty töten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;2) &quot;Doom 3&quot; hat keine Jugendfreigabe und darf nur an Volljährige verkauft werden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;Der Vorwurf trifft die Berichterstattung nicht, da der Beitrag auf etwas anderes zielte: &quot;Doom 3&quot; hätte wie das Vorgängerspiel indiziert werden müssen. Tatsache ist, dass das Vorgängerspiel &quot;Doom&quot; indiziert war. In der Indizierung aus dem Jahr 1994 hieß es: &quot;Die sozialethische Desorientierung rührt hier aus der Einübung des gezielten Tötens. Die programmimmanente Logik bindet den Spieler an ein automatisiertes Befehls- und Gehorsamsverhältnis, dessen wesentlicher Kern das reaktionsschnelle, bedenkenlose Töten menschen- bzw. tierähnlicher Gegenüber ausmacht. (...) Ein erfolgreiches Durchspielen des Programms wird somit einzig durch die Liquidation zahlloser Gegner gewährleistet, wobei die Akte der Liquidation gleichzeitig auf mannigfaltiger Art- und Weise positiv verstärkt werden. So z.B. durch die aufwendige Darstellung blutig zerfetzter Körper.&quot; Das Nachfolgemodell &quot;Doom 3&quot; ist mindestens genauso brutal wie &quot;Doom&quot; und hätte deshalb niemals eine Alterskennzeichnung erhalten dürfen. Dazu heißt es im neuen Jugendschutzgesetz vom 23. Juli 2002 in § 14 Abs. 4: &quot;Ist ein Programm für Bildträger oder Bildschirmgeräte mit einem in die Liste nach § 18 aufgenommenen Trägermedium ganz oder im Wesentlichen inhaltsgleich, wird es nicht gekennzeichnet.&quot; Trotzdem hat die Nachfolgeversion &quot;Doom 3&quot;, eine Alterskennzeichnung bekommen. Nicht umsonst freut sich auch die einschlägige Gamerseite &quot;Doom3Maps.de&quot; über &quot;Doom 3 und das Wunder der USK&quot;. In einem Beitrag, indem sich die Gamer über die Nicht-Indizierung freuen, heißt es: &quot;Neben all den positiven Effekten, die diese Entscheidung der USK auf die Community haben wird, ist es uns allen trotzdem, wie Doom3 diese Quadratur des Kreises überhaupt vollbringen konnte, um den Fängen der BPjM zu entgehen&quot; (vgl. &lt;a href=&quot;http://doom3.planetmultiplayer.de/news.php?extend.862)&quot;&gt;http://doom3.planetmultiplayer.de/news.php?extend.862)&lt;/a&gt;. Dass die USK das Spiel mit einer Altersfreigabe versehen und damit vor einer Indizierung geschützt hat, war Inhalt des Frontal 21-Beitrags, der sich kritisch mit dieser USK-Praxis auseinander setzte.&lt;/i&gt;&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;


Fakt ist, was hier wiederum nicht erwähnt wird, dass Doom3 keine Jugendfreigabe erhalten hat und somit nur an Erwachsene verkauft werden darf.&lt;br /&gt;
Meines Wissens nach, findet eine Indizierung nur statt, wenn dafür ein Antrag vorliegt. Die höchste Einstufung der USK ist Keine Jugendfreigabe, indizieren kann die USK nicht, dass tut die BPjM. Formal gesehen ist Doom3 also nicht den Fängen der Bundesprüfstelle entglitten, sondern es hat sich nicht mal darin verheddert. Liegt kein Antrag vor, wird also nicht indiziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was stimmt ist, dass nach der Einstufung der USK keine weitere Indizierung vorgenommen werden kann. Hier wird also weiter nachgehakt und die Praxis der USK mal wieder stark kritisiert, weil sie nicht genug getan hat. Wie oben bereits erwähnt, kann die USK nicht mehr als ab 18 sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Beitrag selber werden Jugendliche gezeigt, die anscheinend mit großem Interesse die Doom3-Packung aufreißen und es wird angedeutet, dass jenes Spiel sich wohl großer Beliebtheit bei Jugendlichen erfreut. Leider verwischt der Beitrag die Aussage, hier soll klar der Eindruck erweckt werden, dass auch Minderjährige Zugang zu dem Spiel haben, was die USK unterbunden hat.&lt;br /&gt;


&lt;hr /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;3) In keinem der bei Steinhäuser gefundenen Spielen ist es das Ziel, Lehrer oder Schüler zu erschießen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;Die Stellungnahme des thüringischen Innenministeriums vom 10.06.2002 zum Amoklauf Steinhäusers kommt zu dem Ergebnis: &quot;Über die Motive des Täters wird wahrscheinlich auch nach dem Abschluss der Ermittlungen keine endgültige Klarheit herrschen. Fest steht aber, dass der Täter in großer Zahl Gewaltvideos und gewaltverherrlichende Computerspiele besessen und konsumiert hat&quot; (S. 2). Herr Dittmayer zitiert selbst eine Reihe dieser Spiele. Ob der Täter speziell das Töten von Lehrern oder Schülern trainiert oder das Töten allgemein, ist nach Meinung der Redaktion unerheblich Eine solche Differenzierung erscheint uns zynisch.&lt;/i&gt;&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;


Im Beitrag wird genau dies erwähnt: &quot;Im Blutrausch tötet ein Schüler Lehrer und Mitschüler, wie im Computerspiel.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Spiele, die einem das Töten beibringen. Das Thema hatten wir bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie uns doch bitte, wie dieses Spiel heißt und zeigen Sie uns Szenen davon. Dann ist alles okay. Problem nur: Sie können es nicht, weil es dieses Spiel nicht gibt. Aber klingt doch schöner, wenn man etwas erfindet, was besser zum Beitrag passt und mehr reinhaut, gell?&lt;br /&gt;
Der Unterschied, ob ich Zombies vor der Flinte habe oder Kinder bzw. Lehrer ist zynisch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh man

&lt;hr /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;4) Nur geprüfte Spiele tauchen in der Statistik auf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;Frontal21 berichtete korrekt, dass zahlreiche extrem brutale Spiele auf dem Markt sind, deren Vorgängerversionen noch indiziert waren. Das steht im Widerspruch zum Jugendschutzgesetz (§ 14 Abs 4). Beispiele hierfür sind die Spiele &quot;Mortal Kombat: Deadly Alliance&quot;, &quot;Max Payne 2&quot;, &quot;Silent Scope 3&quot;, &quot;Hitman: Contracts&quot;, &quot;GTA Doppelpack (Grand Theft Auto)&quot;, &quot;Resident Evil Outbreak&quot;, &quot;GTA Sant Andreas&quot; oder &quot;Doom 3&quot;. So gilt das Spiel Max Payne 2 nur als &quot;beeinträchtigend&quot; für Jugendliche, nicht als jugendgefährdend. Noch 2001 wurde das Vorgängerspiel &quot;Max Payne&quot; von der Bundesprüfstelle indiziert. Auszüge aus der Indizierung: &quot;Die getöteten Gegner bluten, bis das Blut spritzt  auch deshalb, weil man beliebig viele Schüsse abgeben kann  und schreien vor Schmerzen, wenn sie getroffen sind. Der letzte Getötete in einer Szene fällt immer in Zeitlupe, wobei man deutlich die Wirkung des Projektils auf seinem Körper sieht. (...) Es müssen in einigen Sequenzen auch Frauen und Polizisten zur Strecke gebracht werden. (...) In mehrfacher Hinsicht ist also Max Payne als jugendgefährdend (...) einzustufen. &quot;Ein weiterer Beleg ist die breite Vermarktung der Mortal Kombat-Reihe wie das Spiel &quot;Mortal Kombat: Deception&quot;, das ebenfalls nur als beeinträchtigend für Jugendliche gilt. Alleiniger Inhalt dieses Spiel ist das bluttriefende Totschlagen, Tottreten und Erstechen von Gegnern darunter auch Frauen. Als die Bundesprüfstelle 2000 das Vorgängerspiel &quot;Ultimate Mortal Kombat 3&quot; indizierte, hieß es in der Begründung: &quot;Sobald ein Kämpfer seinen Gegenpart trifft, spritzt das Blut. Darüber hinaus werden die Szenen mit Schmerzenslauten geräuschvoll untermalt. Die Schläge und Tritte landen vornehmlich im Gesichts- und Herzbereich, wobei der Kopf des Gegners bis zum Genickbruch überstreckt wird und der Schlag nicht nur akustisch, sondern auch durch einen großen Blutfleck verdeutlicht wird.&quot; An diese Brutalität knüpfen auch die derzeit im Handel erhältlichen, nicht indizierten Nachfolgespiele an. Insofern geht es nicht um die Frage, was in der Statistik nicht auftaucht, oder was ein Egoshooter ist oder nicht. Auch Herrn Dittmayer ist sicher bekannt, dass neben Egoshootern auch Prügelspiele oder Kriegsspiele einen hohen Gewaltanteil haben können. Wie löchrig der Jugendschutz ist, belegen im Übrigen auch neuere Konsolenspiele wie &quot;Backyard Wrestling&quot;, das sogar ab 16 freigegeben wurde. Auf der Hülle heißt es:  Bereite dich auf unsagbare Schmerzen vor,  Verwende stachelumwickelte Baseballschläger. Und das Prügelspiel &quot;Fight-Club&quot; wirbt auf dem Cover mit Sprüchen wie:  Was weißt Du über Dich, wenn Du dich noch nie geprügelt hast. Vorzüge des Spiels seien: &quot;Schockierende Röntgen-Aufnahmen bei Knochenbrüchen&quot; und &quot;Extrem realistische Kampfverletzungen&quot;. In dem aktuelleren brutalen Spiel &quot;Death by Degrees&quot; heißt es in der Beschreibung:  Innovatives, kritisches Treffer-Zielsystem Knochen zersplittern und innere Organe explodieren, wenn Nina mit einem Schlag tötet.&lt;/i&gt;&lt;/small&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;


Also um mal eines klarzustellen: Nachfolger von Spielen müssen nicht immer und absolut unbedingt indiziert werden. So. Was soll dieser hanebüchene Bezug?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moralkeule, dass in Spielen auch Frauen getötet werden, erschließt sich mir mal gar nicht. Dürfen Männer also eher getötet werden? Zivilisten eher als Polizisten? Sind Spiele nicht fiktionale Welten? Ach quatsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann auch ohne zu recherchieren sagen, dass sämtliche Nachfolger von Mortal Kombat höchstwahrscheinlich, sofern sie nicht indiziert wurden, eine Einstufung Keine Jugendfreigabe erhalten haben. Das bedeutet, sie sind im Handel, man kann als Minderjähriger die Packung anschauen, die Texte lesen, es jedoch nicht kaufen. Das dürfen nur volljährige Mitbürger (auch Frauen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann noch Packungstexte zu zitieren ist wirklich nur geringfügig lachhaft. Wer bewirbt denn sein Produkt nicht in den höchsten Tönen? Wirbt Frontal21 nicht damit, sie wäre seriös und journalistisch wertvoll? Wie waren die Grundsätze des Senders, die Dittmayer anfangs zitiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und warum bewerten sie die Arbeit der USK als löchrig, nur weil sie der Auffassung sind, dass ein Spiel die falsche Alterskennzeichnung bekommen hat? Ich würde mal sagen, dass die USK ein weitaus besseres Urteil über Spiele fällen kann, weil sie eben nicht nur Verpackungstexte liest und als Argumente anführt, sondern das Spiel auch installiert und spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss nicht immer auf Biegen und Brechen seine Argumente mit weit hergeholten Pseudo-Beweisen untermauern. Manchmal entlarvt man sich damit ja auch selber, oder?&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-09T23:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4513521/">
    <title>Frontal21 Redaktionschef antwortet auf Youtube-Video III</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4513521/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Hier der dritte Teil meiner Kritik an der Stellungnahme von Frontal21 Redaktionsleiter Dr. Richter. Im ersten Teil bezieht er sich auf folgende Frage:

&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;1) Wie soll man beim Spielen Zielen trainieren?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;small&gt;Genau das ist die Grundlage beim Training der US-Armee mit Egoshootern. Im derzeit renommiertesten Sachbuch zum Thema &quot;Der virtuelle Krieg&quot; des CT-Redakteurs Hartmut Gieselmann (Hannover 2002) heißt es:&lt;br /&gt;
&quot;Doch das Militär setzt tatsächlich Computerspiele zur Ausbildung ein, sowohl normale Spiele als auch für das Militär angepasste Versionen. Das &quot;Training und Education Command&quot; (TECOM) der U.S.-Marines unterhält hierfür eigens eine Abteilung für PC-Training&quot; (S. 92 f). &quot;Die Liste der vom Militär genutzten Spiele umfasst auch die Spiele Half-Life und eine abgeänderte Version von Doom mit dem Namen Marine Doom&quot; (Gieselmann, S. 93). Gieselmann schreibt weiter: &quot;Die Inhalte werden natürlich auf das US-Militär abgestimmt und unterscheiden sich vom Spiel, die grundlegende Spielmechanik ist jedoch die gleiche.&quot; So beauftragte die US-Armee das Institute for Creation Technologies (ICT) Ende September 2001 mit der Entwicklung zweier Trainingssimulationen, die gleichzeitig auch als Video- und Computerspiele vertrieben werden sollen. (...) Der Spieler steuert eine Spezialeinheit von neun Soldaten, die Terroristen in einem Gebäudekomplex bekämpfen, Rettungskräfte beschützen oder eine US-Botschaft gegen einen tobenden Mob verteidigen soll&quot; (S. 93 f). Gieselmann ergänzt weiter: &quot;Das Militär nutzt diese Videospiele als Vorabtraining für spätere Rekruten und gleichzeitig als Werbung. Sie sollen sich von ihrer Aufmachung kaum von den Trainingsversionen für das US-Militär unterscheiden, lediglich die Explosionen sollen größer werden, da die trockene Darstellung der Militärsimulationen wohl etwas zu unspektakulär für das Wohnzimmer sei&quot; (Gieselmann, S. 95). Auch in der Dokumentation &quot;Die Welt der Spiele: Wunschwelten aus dem Computer&quot; (Paderborn, o.J.) wird militärische Nutzung von Computergewaltspielen dokumentiert: &quot;Marine Doom: eine Doom-Variante, die von der US-Armee für die Ausbildung von Marinesoldaten entwickelt  wurde.&lt;br /&gt;
Dieses Spiel zeigt, dass Gewaltspiele wie Doom nicht nur harmlose Spiele sind, sondern dass sie durchaus auch zur Vorbereitung von Tötungshandlungen genutzt werden können. Sie werden im militärischen Kontext zur Vorbereitung realer Kampfeinsätze eingesetzt. Aus den minotaurischen Doom-Monstern wurden in der Armee-Simulation Terroristen, die Szenarien nach echten Orten konstruiert, um z.B. das Stürmen von besetzten Botschaften üben zu können&quot; (S. 19).&lt;/small&gt;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;


Natürlich. Und Rennspiele mit detailliertem Schadensmodell animieren im richtigen Leben, auch gegen eine Wand zu fahren. Dies ist nichts mehr als eine klassische Erklärung von vermeintlich kausalen Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man braucht nicht wirklich irgendein Wissen von militärischen Ausbildungen, um sich denken zu können, dass Soldaten nicht am PC schießen lernen, sondern an Schießständen. Funktionen der Waffe, Nachladen, Rückstoß und so weiter, lernt man eben nicht am Computer. Shooter können also nicht Grundlage sein für eben jene Ausbildung. Hier wird allerdings der Gedanke aufgebaut, amerikanische Soldaten lernen hauptsächlich am PC schießen, um dann gleichzeitig daraufhin zu weisen, dass man diese bösen Dinger auch noch kaufen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die genannten Spiele nur für Erwachsene freigegeben sind in Deutschland wird verschwiegen, um zu suggerieren, Kinder könnten ohne Probleme Doom3 kaufen und wie Militärs am heimischen Computer zielen und schießen lernen. Mit einer Maus in der Hand und nicht mit einem etliche Kilos wiegenden G3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, dass die Versionen vom Militär nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. Und wenn, dann vergrößert man Explosionen, weil diese zu unspektakulär sind. Aha, warum? Weil man so etwas in einer Simulation (!), man lasse sich das Wort mal auf der Zunge zergehen, nicht gebraucht wird. S-I-M-U-L-A-T-I-O-N.  Man nutzt also die Software, um bestimmte Szenarien visuell darzustellen und diese dann durchzugehen. Es wird also etwas simuliert, nicht trainiert. Sicherlich hat die grafische Darstellung mehr zu bieten, als die auf dem Papier, aber sollte das Militär nicht mit dem technologischen Fortschritt gehen und eine bessere Variante zum Taktikplanen wählen? Warum nun Ausbildung immer mit Töten lernen gleichgesetzt wird, fällt mir nun nicht mehr ein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;


&lt;hr /&gt;
Gamestar mit gleichem Ansatz:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gamestar.de/magazin/special/pc/spiele/dittmayer_vs_frontal21/1475981/dittmayer_vs_frontal21.html&quot;&gt;http://www.gamestar.de/magazin/special/pc/spiele/dittmayer_vs_frontal21/1475981/dittmayer_vs_frontal21.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Kritik&quot;&gt;Kritik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-06T20:10:00Z</dc:date>
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