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    <title>indys studentenblog aus bremen (SKR8) : Rubrik:Gastbeiträge</title>
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    <description>SKR8</description>
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    <title>indys studentenblog aus bremen</title>
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  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4876016/">
    <title>Gastbeitrag: Was wir wollen, oder wollen wir das? Über Mp3s und Co.</title>
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    <description>&lt;i&gt;Grillmaster Flash hat wieder mal ein Gastbeitrag eingereicht und nach langer Durchsicht in der Redaktion, wird er letztendlich freigegeben :)&lt;br /&gt;
Ich wünsche viel Spass beim Lesen, erinnere aber nochmal daran, dass dies nicht die Meinung und Auffassung des Blog-Inhabers wiederspiegelt. Man muss sich ja immer absichern, gelle?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht so nicht weiter. Musikflatrate? Wenn ja wie lange und wie teuer und für wen? Festplatten voll mit digital komprimierten Songs, unübersichtlich und so schnell löschbar wie sie darauf gelandet sind? Musik für alle und zwar umsonst? Warum eigentlich nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser ganze Scheiß reizt mich nicht, ich habe keine MP3s. Ich brauche sie nicht, ich mag sie nicht. Warum? Sind doch praktische Formate, klein, unsichtbar, leicht transportabel...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon immer Musik von Kassetten und CDs gehört, ganz früher von Schallplatte. Ich bin diese Form von Musikkonsum gewohnt und schätze ihn trotz fortschreitender Digitalisierung aller Lebensbereiche (oder gerade deshalb) bis heute. Winamp- und MP3-Player können dem handfesten Tonträger in keinster Weise das Wasser reichen. Ich halte digitale Audioformate für den Sondermüll des technischen Fortschritts und machen das an der Musik kaputt, was viele Menschen lieben. Sie wird zu Konsumgut, zum Berieselungsinstrument. Das ist sie für mich nicht. Nahezu jedes Album, das ich besitze ist irgendwann mal ein Teil von mir geworden, es trägt Erinnerungen und Emotionen. Ich habe einen Haufen von Mixtapes, für die ich mich teilweise für mehrere Stunden in meinem Zimmer verbarrikadiert habe. Das Zusammenstellen einer CD ist nicht mal annähernd so ein Nervenkitzel, genauso wenig wie das anhören, allein schon durch den ständig wechselnden Lautstärkepegel der verschiedenen Tracks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein Albumfetischist, wenn ein Album insgesamt schlecht, aber nur ein Song gut ist, will ich es nicht haben, dann brauch ich auch keine Downloadgutschein um mir diesen Song zu ziehen. Wer von Euch hört noch CDs, die er vor 12 Jahren mal gekauft hat? Ich will Musik nicht als Massenware, sondern als etwas Besonderes. Ich freue mich darüber eine neue CD oder Platte das erste Mal einzulegen. Das ist etwas Magisches, das mir kein 30-Sekunden-Download ersetzen kann. Das ist Romantik und in einer beinahe durchdigitalisierten Welt ein Ausflug in etwas Echtes! Es ist mir egal, ob es teurer ist und auch, dass die Preise für Tonträger zwar langsam aber sichtbar gestiegen sind. Ich weiß, wie hoch der Aufwand ist gute Musik zu produzieren und wie viele Menschen in die kreative Arbeit involviert sind. Es macht mir nichts aus, auch dafür zu bezahlen, solange das Produkt es Wert ist. Dafür kann ich meine Sammlung dann aber eben nicht jede Woche mit 20 neuen Alben zuscheißen. Ich muss es überdenken und haushalten, eine Auswahl treffen und das ist der springende Punkt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Zeit lang (mit 17 oder 18) Musik bei Napster gezogen, ich habe es schnell wieder gelassen, es war mir zu stillos und zu stumpf. Es ging mir nicht um die sich daran anschließende Debatte um Urheberrechte und die fetten Gerichtsschlammschlachten zwischen dem Betreiber und Leuten wie Lars Ulrich oder Madonna. Die Ansichten beider Seiten waren lächerlich und nicht der Rede wert. Aber allein die Möglichkeit, jeden Kram aus dem Internet zu beziehen war für viele andere Künstler mit geringeren Plattenverkäufen Fluch und Segen zugleich. Einerseits war jede produzierte Platte nun irgendwie nichts mehr wert, andererseits macht das Internet eine Verbreitung der eigenen Musik vergleichsweise problemlos möglich. Letzteres ist aber eher ein kultureller Rückschritt. Das stöbern in Plattenläden ist somit nämlich weitgehend überflüssig, was für viele Händler das Aus bedeuten würde bzw. schon bedeutet hat. Und was bedeutet es für die Konsumenten? Die Möglichkeit sich viel Musik auf einfachstem Wege anzuhäufen. Ob dabei alles besitzenswert ist, wird dabei schnell egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion großer Plattenfirmen, denen jetzt die Felle davonschwammen, war absolut indiskutabel und peinlich. Kopierschutz, was für ein Blödsinn!! Der verschwindenden Masse von Leuten, die CDs kaufen auch noch eins auszuwischen, ist so ziemlich das Letzte allen Anstands. Zusätzlich immer größeren Schrott unter Vertrag zu nehmen, machte die Sache nicht besser, bis heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verständlicherweise bemerkt man daher in letzter Zeit einen Boom von Indie-Labels, die nach wie vor versuchen Bands sorgfältig auszuwählen und langfristig zu binden und zu unterstützen, ohne sie in einen Knebelvertrag zu zwingen. Und siehe da, diese Bands verkaufen wieder, zwar ebenfalls nicht mehr so viel, aber es muss ja auch nicht immer eine Millionensumme im Musikgeschäft gemacht werden. Und für den, der dann seine CD auch mal auf seinen Stick ziehen oder für Kumpels brennen will gibt es keinen hinderlichen Kopierschutz. Digitale Musikformate sind wahrscheinlich nicht mehr wegzudenken, das macht sie aber immer noch nicht besser. Und diese ganze Diskussion über irgendwelche Musikflatrates, neue Märkte erschließen, -bla bla bla- in welcher Form auch immer, tangiert mich zum Glück nicht, denn ich werde sie so oder so nicht wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend zu meinem kleinen Text möchte ich einen Teil des Dialogs zwischen dem Dude und Jackie Treehorn aus dem Film The Big Lebowski zitieren:&lt;br /&gt;
Das ist die Zukunft, Dude. 100% Elektronik.  Also... ich wichse immer noch mit der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...in diesem Sinne...</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Gastbeitr%C3%A4ge&quot;&gt;Gastbeiträge&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-20T20:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4704765/">
    <title>Gastbeitrag: Elitewahn in deutschen Elternhäusern</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4704765/</link>
    <description>&lt;i&gt;Hier ein kleiner Gastbeitrag der lieben Autorin Lara Ebosidá, die sich ein wenig ironisch mit dem Thema Elitewahn auseinandergesetzt hat. Viel Spaß beim Lesen!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren die Konsequenzen in Sachen Kinderkriegen bis noch vor wenigen Jahren weitgehend überschaubar, sehen sich verantwortungsbewusste Eltern heute erheblichen Anforderungen ausgesetzt.  Die schlimmste aller Fragen stellt sich bereits im Säuglingsalter: Ab wann kann mein Kind gezielt gefördert werden, damit es den gymnasialen Übergang erreicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück müssen sich diese Eltern nicht mehr länger allein fühlen, denn Unterstützung kommt von allen Seiten.  Übereifrige Institute bieten bereits Förderprogramme für Kinder ab 10 Monaten an, denn was das Elitchen nicht lernt, lernt die Elite nimmermehr. Wann mein Kind da noch Kind sein soll? Sollten sie sich tatsächlich diese Frage stellen, muss ich sie dringend warnen: Sie spielen mit der Zukunft ihres Kindes! Wie können sie nur derart verantwortungslos sein? Aber machen sie sich keine Sorgen:  Dank eines geschickten Schachzugs deutscher Bildungspolitik sind es die Grundschullehrer, die schließlich auffangen sollen, was die OS nicht schaffen konnte. Aber vielleicht entwickelt sich mein Kind erst später? Falsch! Diesem Irrglauben muss ein für allemal der Garaus gemacht werden! Die Entwicklung eines Kindes wird nicht  wie fälschlicherweise vermutet  nach Entwicklungsstufen gesteuert, sondern das Angebot steuert in diesem Fall die Intelligenz. Eine schöne Idee ist in diesem Zusammenhang auch die Abschaffung oder zumindest doch die teilweise Aufhebung der Ferien. Auch samstags sollten die Kinder besser die Schulbank drücken. Das wird sicher nicht nur die Lehrer erfreuen, denen auf diese Weise eine schmackhafte Alternative zu ihrer ausufernden Freizeit geboten wird. Denken sie an die PISA- Katastrophe vor 8 Jahren! Währet den Anfängen! &lt;br /&gt;
Und wenn alles nicht funktionieren sollte, können sie ihrem Kind immer noch ein Nachhilfe-Abo zur Einschulung schenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lebe die Bildung!</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Gastbeitr%C3%A4ge&quot;&gt;Gastbeiträge&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-14T10:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4469729/">
    <title>Die 2 Tage Woche - Kapitel I (Teil II)</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4469729/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;i&gt;Der beliebte Gastautor &lt;b&gt;Grillmaster Flash&lt;/b&gt;, seines Zeichens der Konstrukteur eines &quot;neuen und modernen Gesellschaftskonzeptes&quot; befasst sich in seinem ersten Kapitel mit Gott, Genisis, Feiertagen und bringt diese Aspekte in Einklang mit seiner Idee. Viel Spass also.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was wäre wenn....&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer... Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht...&lt;br /&gt;
Am zweiten Tag schuf er dann Wasser, Land, Bäume, Gras, den Mond, unzählige Sterne, Getier wie zum Beispiel Walfische, Vögel oder Maikäfer und als Krone seines Schaffens den Menschen, sowie seine ersten Fernsehprogramme. Und er sah dass das alles gut war. Er segnete das Ganze, auf dass alles Leben sich vermehren und auch sonst alles prächtig werde.&lt;br /&gt;
Anschließend machte er fünf Tage Pause um in aller Ruhe seine gelungene Arbeit zu bewerten und letztendlich für gut befinden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, liebe Leserinnen und Leser, wenn die ersten Zeilen des 1.Buch Mose im Alten Testament der Bibel so geschrieben worden wären, dann würden wir heute nicht nur Unmengen an Papier, die für die Genesis unverantwortlich verschwendet wurden und werden,  sparen, was unsere geschundene Umwelt erheblich entlasten könnte- nein, das menschliche Leben, wie wir es heute kennen, würde überhaupt nicht existieren. Stellen Sie sich das bitte einmal ernsthaft vor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die christliche Zivilisation, die ja wahrlich nicht gerade einen kleinen Teil der Erdbevölkerung ausmacht, ist geprägt von einem Wochenzyklus, der sich an dem Vorbild der biblischen Schöpfung seit Jahrtausenden orientiert. Das System der 7 Wochentage basiert allerdings auf einer antiken astronomischen Regel, die mit der Stellung der Planeten, Sonne und Mond zusammenhängt. (Ich werde darauf nicht weiter eingehen, weil es mir zu anstrengend ist.)&lt;br /&gt;
Wie man die 7 Wochentage allerdings zu nutzen hat, schreibt uns die Bibel vor. Die Tage eins bis fünf dienen ausschließlich des Schaffens, manche Menschen sind sogar verpflichtet am sechsten Tag ihrer zwanghaften Tätigkeit nachzugehen. Am siebten Tage erst kann sich der Bürger zur Ruhe begeben und seinen Geist auf die schönen Dinge des Lebens besinnen.&lt;br /&gt;
Vielen Menschen hat diese Art von Lebensrhythmus über Generationen schweren Schaden zugefügt. Abstumpfung und Elend von Individuen und tiefe Depressionen ganzer Volksgruppen sind die Folge eines vollkommen unmenschlichen Gesellschaftssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die Bürger der Industriestaaten des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts werden zunehmend in Mitleidenschaft gezogen, physisch und psychisch. In einem Zeitalter in dem die Parole Höher-Schneller-Weiter mehr und mehr zur Lebensphilosophie mutiert, finden Träumereien und gesellige Tätigkeiten nur noch wenig Platz und besonders junge Menschen neigen deshalb zu exzessiven Drogenorgien und dem Abdriften in radikale oder romantische Gruppierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun stellt sich nach all der Schwarzmalerei nur noch die Frage: Wer ist daran Schuld?&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich erwarten Sie jetzt von mir, dass ich die Verfasser der Bibel, in diesem speziellen Fall die der Genesis, für die schlechte Organisation des wöchentlichen Lebens verantwortlich mache, aber mitnichten! Denn immerhin hat das Buch der Bücher einen unabträglichen Einfluss auf unsere Vorstellung von Moral und Ethik genommen - wenngleich man diese in der praktischen Umsetzung zuweilen etwas vermisst -, sowie die Entwicklung unserer Kultur und des Zusammenlebens im Allgemeinen und ich möchte mich ja in meinen Theorien nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen und all diese Tugenden über den Haufen werfen.&lt;br /&gt;
Vielmehr ist es mir ein Anliegen, an jeden einzelnen Bürger zu appellieren. Schließlich konnten sich die christlich orientierten Völker in den letzten Jahrhunderten immer weiter von den alten Weltvorstellungen lösen und auch das Bild des biblischen Gottes hat sich gehörig gewandelt. Feiertage wie Weihnachten, Ostern oder Pfingsten werden von der Masse nicht mehr als religiöse Feste verstanden, sondern mehrheitlich als ein Vorwand für mehr Aufmerksamkeit gegenüber der Verwandtschaft und anderen eng stehenden Mitmenschen verstanden, indem man sich gegenseitig mit teuren Geschenken zu Gefühlsduselei anstachelt,  oder dienen der Rechtfertigung für einen - Achtung, ganz wichtig! - zusätzlichen arbeitsfreien Tag.&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten, religiöse Feste haben in der westlichen Welt kaum noch einen religiösen Sinn, sondern dienen zur generellen Aufwertung des alltäglichen Lebens. Sie geben dem Alltagsleben an sich erst einen Sinn, weil es sich mit dem Ziel eines ausgelassenen Festes oder gemütlichen Tages viel einfacher Unannehmlichkeiten ausführen lässt. Ganz schön geschickt eingefädelt, oder?&lt;br /&gt;
Schon Karl Marx sagte einmal sehr treffend Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht die Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich im Endeffekt mit dieser Feststellung sagen will: Die 2-Tage-Woche könnte mit ihren Grundsätzen für viele Menschen als eine Art Ersatzreligion dienen und da es sich ja um ein modernes Gesellschaftsmodell handelt, ist auch eine, zumindest für die monotheistischen Religionen, typische Führungsperson, die als absolutes Vorbild fungiert, nicht zwingend vonnöten. Diese Tatsache hat die logische Konsequenz zum Vorteil, dass man keine höheren Mächte mehr um Vergebung bitten muss, um ihnen anschließend für ihre Güte zu danken, auf dass sie einen von der Schuld befreien, falls man mal Scheiße gebaut hat, was dann auch unangenehme Stressgefühle wie Angst oder Ehrfurcht gar nicht erst entstehen lässt. &lt;br /&gt;
Und wer einen freien Kopf hat, der ist eine  eigentlich können Sie das selbst am besten beantworten  zuverlässige Arbeitskraft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag zum Thema Feiertage:&lt;br /&gt;
Positiv ist allerdings zu bewerten, dass viele Menschen sich an Feiertagen aber auch ein Herz fassen und einen Teil ihres Vermögens notleidenden Artgenossen in Form einer Spende zukommen lassen; zu diesem Thema komme ich aber später in diesem Buch noch einmal zu sprechen  hoffe ich zumindest...&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://indy.twoday.net/topics/Gastbeitr%C3%A4ge&quot;&gt;Gastbeiträge&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 indylaa</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-21T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://indy.twoday.net/stories/4444446/">
    <title>Die 2 Tage Woche  Ein modernes Gesellschaftskonzept.</title>
    <link>http://indy.twoday.net/stories/4444446/</link>
    <description>&lt;i&gt;Der Gastautor Grillmaster Flash hat ein neues, in seinen Augen modernes, Gesellschaftskonzept entwickelt, welches er hier nach und nach veröffentlicht. &quot;Endlich wird mir das Sprachrohr zur Verfügung gestellt, dass meine genialen Ideen der Welt zugänglich macht,&quot; schrieb er mir gerade. Nächsten Dienstag gibt es dann den zweiten Teil. Viel Vergnügen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;I. Vorwort&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Sommer 2003. Wie so viele Tage in diesen Monaten ist in Deutschland ein herrliches Wetter. Jeder neue Tag bringt strahlenden Sonnenschein und das Leben gedeiht prächtig bei ca. 25°C im Schatten. Blumen blühen, Vögel sitzen auf Bäumen und geben ihrem Nachwuchs Futter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Dienstag. Frank Schultze sitzt wie jeden Werktag um diese Zeit in seinem Büro am Schreibtisch. Er ist Versicherungsangestellter bei einer, aus verständlichen Gründen nicht namentlich genannten, Krankenkasse. Der Vormittag ist beinahe geschafft, kurz vor Mittagspause. Eine halbe Stunde hat er dann Zeit sich entweder ein Baguette zu bestellen oder in der kleinen Küche links neben dem Herrenklo schnell eine 5-Minuten-Terrine zuzubereiten. &lt;br /&gt;
Schon gestern hatte er keine Lust ins Büro zu kommen und dem trockenen Alltag wieder von vorne ins Gesicht sehen zu müssen. Zumal es am Wochenende mal wieder sehr hart zuging, er ist ja auch grade erst 28 geworden; da ist man ja in der Regel noch immer in ganz guter körperlicher Verfassung zum Feiern. Wie dem auch sei, selbst heute, am Dienstag, liegt ihm das Stadtfest vom letzten Samstag noch in den Knochen. Auch nicht verwunderlich, denkt er, wenn man nur den Sonntag Zeit hat sich zu regenerieren. So ein Mist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Knochenhauer, 41 Jahre alt, von Beruf KfZ-Meister. Seit noch nicht allzu langer Zeit betreibt er selbstständig eine Werkstatt, die, zugegebenermaßen, etwas besser laufen könnte. Okay, es sieht zwar nicht so schlecht aus für den Ehemann und Familienvater von 2 Kindern, aber die viele Arbeit, die ihm seit seiner Selbstständigkeit zu Lasten geworden ist, könnte eigentlich das doppelte an Ertrag und Wohlstand bringen, als es momentan der Fall ist. Viel Schreibarbeit und dazu noch die tägliche handwerkliche Schufterei im Betrieb machen ihm schon etwas das Leben schwer und seine Frau, die u.a. eine 4 jährige Tochter und einen 10 jährigen Sohn angemessen bemuttern muss, kann natürlich auch nicht allzu viel Arbeit abnehmen, die im Büro noch so anfällt. Was Herr Knochenhauer übrigens nicht weiß, ist, dass die geliebte Frau ein Verhältnis mit dem verhassten 2-Häuser-weiter-Nachbarn, Herrn Heinze, hat. Heute ist Dienstag, alltäglicher Kundenverkehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
200 m die Straße runter, dann die Kreuzung rechts ca 500 m bergab und dann links in die Sörgelstr. wird zur Zeit der Fußweg neu gepflastert. Michael Pingel ist seit ein paar Wochen Lehrling, er will Straßenbauer werden. Heute am Dienstag sind es angenehme 25°C im Schatten (in der Sonne, wo sich die Baustelle die meiste Zeit des Tages befindet, ungefähr 32°C) und kurz vor Mittagspause. Der 16-jährige ist überhaupt nicht bei der Sache. Er kriegt auf Grund dessen öfters mal einen lauteren Zuruf seines Chefs zu hören, der mächtig im Zeitdruck ist, weil er und seine 4-Mann Firma in letzter Zeit gegen die Konkurrenz größerer, leistungsfähigerer und vor allem billigerer Firmen kaum noch behaupten können. Das bereitet Sorgen, die Michael jedoch weniger interessieren, denn er denkt hauptsächlich an seine neue Freundin, die er vor 2 Wochen in einer zweitklassigen Discothek kennengelernt hat. Er würde alles geben um jetzt mit der, wie er findet, extrem attraktiven Schöpfung der Natur in ein Eiscafé zu gehen oder einfach nur auf der großen Parkwiese, die ganz nebenbei nur 5 Minuten von seiner Wohnung entfernt liegt, den schönen Sommertag zu genießen. Nur kaum möglich, wenn man diesen bis 17 Uhr auf der Baustelle verbringt, 5 Tage lang, von Montag bis Freitag... Und heute ist erst Dienstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei unterschiedliche bürgerliche Personen, verschiedensten Alters und vollkommen unterschiedlicher Herkunft haben Sie, lieber Leser, jetzt oberflächlich kennengelernt. Was Sie jedoch noch nicht wissen ist, dass alle drei just in diesem Augenblick- Dienstag, kurz vor der Mittagspause- genau den selben Gedanken haben: &lt;br /&gt;
Wozu mache ich das hier alles???&lt;br /&gt;
Warum muss ich auf die schönen Sachen so oft verzichten und statt dessen unangenehme Dinge tun, auf die ich keine Lust habe?&lt;br /&gt;
Wieso höre ich von so gut wie allen meinen Freunden, dass sie ebenfalls keine Lust auf so viel Arbeit haben und dann tut keiner was dagegen??&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicherlich kommt vielen von Ihnen diese Art von Gedankengängen erstaunlich bekannt vor und ich kann Ihnen sagen, das ist überhaupt nicht schlimm! Ich selbst wurde an eben jenen besagten Dienstag, kurz vor der Mittagspause, schwerstens damit konfrontiert. Allerdings war ich zu der Zeit weder berufstätig noch arbeitslos oder in den schulischen Alltag eingebunden. Ich befand mich allerdings auf einem Einführungsseminar für meinen bevorstehenden Bundeswehr-Ersatzdienst und hatte offensichtlich, bzw. zum Glück, genug Zeit um mir die Theorie von einer stressfreieren, liebevolleren und nicht zuletzt besseren Gesellschaft auszudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede ist von der 2-Tage-Woche. Eine Form zivilisierten Lebens, welches in der Menschheitsgeschichte noch nicht nachgewiesen werden konnte und somit absolut revolutionär ist. Um es allerdings in die Praxis umzusetzen bedarf es viel Geduld und vor allem Verstand und Menschenkenntnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in diesem Buch alle Ideen und grundsätzlichen Fragen und Probleme zu diesem System in XX Kapiteln zusammengefasst und kommentiert, so dass Sie, falls Sie Anhänger einer revolutionären Gruppe oder bereits Mitglied einer Regierung oder gar Staatsoberhaupt eines Landes/bzw. Landstriches sind, nur noch alles von mir vorgegebene in die Tat umsetzen müssen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schon einmal viel Erfolg!&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>indylaa</dc:creator>
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