Examensarbeit - Der Tag nach der Abgabe II
So, nun der zweite Blogeintrag über die „olle“ Arbeit. Mein Thema war übrigens „Computer- und Videospiele in der Schule – Möglichkeiten der praktischen Realisierung im Unterricht“.
Dieser Titel ist leider etwas unpassend, wie ich im Nachhinein finde. Erstens liegt das daran, dass der Titel der Arbeit schon in der Examensanmeldung stehen muss. Dieser ist dann verpflichtend und bei Abgabe wird der Titel nochmals überprüft. Was zweitens schlicht und ergreifend heißt, dass der Titel nicht mehr geändert werden kann und dieser dann im Laufe der Arbeit womöglich unpassend wird, weil man bemerkt, dass der inhaltliche Fokus eben doch nicht ausschließlich auf die „Möglichkeiten der praktischen Realisierung im Unterricht“ liegt. Zudem legt man den Titel der Arbeit doch erst am Ende des Schreibens „so richtig“ fest, oder? Genauso wie man z.B. die Einleitung auch erst am Schluss schreiben soll. Wie auch immer…
Ich glaube ich hatte schon mal über die formalen Anforderungen des Prüfungsamtes geschrieben, möchte dies aber trotzdem aber noch mal aufgreifen. Das Stapa stellte folgende Formalia an die Examensarbeit: 1,5-Zeilig, Schriftart Arial, Schriftgröße 12, 35 Zeilen pro Seite, 75 Zeichen pro Zeile.
Nun stört es mich wenig, wenn der Text 1,5-Zeilig formatiert ist. Dies ist allgemeiner Standard und sieht auch schön aus. Aber wie kommt man auf die Idee, die Schriftart Arial zu nehmen? Aus vier, meines Erachtens sehr nachvollziehbaren, Gründen, ist diese Wahl problematisch:
a) Die Schriftart ist hässlich
b) In der Größe 12 wird a) noch deutlicher sichtbar.
c) Für Arial ist Schriftgröße 12 zu groß, leserlicher wäre 10 oder 11.
d) Wenn eine bestimmte Zeichenanzahl pro Zeile erreicht werden soll, ist Arial dafür absolut nicht geeignet.
Meine Lösungsvorschläge wären hier, dass man aus drei Schriftarten auswählen kann. Zum Beispiel Arial, Times New Roman und Courier. Die Schriftgröße wird auf 10 oder 11 festgelegt, da 12 viel zu überdimensioniert ist. Der Vorteil für den Autor ist, dass man auf die 60 Seiten mehr Text bekommt, da 60 Seiten nicht wirklich viel sind, wenn man bedenkt, dass rechts ein Korrekturrand von fast 4cm sein sollte und die Zeilenzahl auf 35 festgelegt ist. Dazu sollte man noch folgendes bedenken:
60 Seiten= 1 Titelseite, 1-2 Seiten Inhaltsverzeichnis, 4-5 Literaturverzeichnis, 3-4 Seiten Einleitung, 3-4 Seiten Schlussbetrachtung. Von den 60 Seiten bleiben also für das Thema noch 44-48 Seiten, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Nun, aaargh, dieses Zeilen und Zeichen Thema. Ist das nicht ein Relikt aus alten Schreibmaschinentagen? Wieso kann man nicht fest vorschreiben, wie die Ränder im Dokument eingestellt werden müssen? Die Zeilenanzahl geht relativ leicht einzustellen in Word. Man nummeriert einfach jede Zeile und stellt die Ränder oben und unten so ein, bis es passt. Dummerweise, wenn man Fußnoten unten hat, kann es passieren, dass einem dann für den Text nur 20 Zeilen pro Seite zur Verfügung stehen und man deswegen viel Platz für Text verschenkt. Die Zeichen pro Zeile Sache ist nicht so einfach. Man muss eine Zeile im Text komplett markieren und dann auf „Wörter zählen…“ gehen. Dann wird die Zeichenzahl pro Zeile angezeigt. Passt dies nicht, muss man die Ränder links und rechts so lange verkleinern oder vergrößern, bis es stimmt… Richtig fest einstellen lässt sich dies nicht, insbesondere, weil Arial eine Proportionalschrift ist, was bedeutet, dass die Buchstaben unterschiedliche Größen haben. Hat man in einer Zeile nun endlich 75 Zeichen erreicht, können ander Zeilen 60 oder 79 haben. Mit der Schriftart Courier funktioniert dies indes, weil jeder Buchstabe eine feste Größe hat.
Alles nicht so einfah gewesen...
Dieser Titel ist leider etwas unpassend, wie ich im Nachhinein finde. Erstens liegt das daran, dass der Titel der Arbeit schon in der Examensanmeldung stehen muss. Dieser ist dann verpflichtend und bei Abgabe wird der Titel nochmals überprüft. Was zweitens schlicht und ergreifend heißt, dass der Titel nicht mehr geändert werden kann und dieser dann im Laufe der Arbeit womöglich unpassend wird, weil man bemerkt, dass der inhaltliche Fokus eben doch nicht ausschließlich auf die „Möglichkeiten der praktischen Realisierung im Unterricht“ liegt. Zudem legt man den Titel der Arbeit doch erst am Ende des Schreibens „so richtig“ fest, oder? Genauso wie man z.B. die Einleitung auch erst am Schluss schreiben soll. Wie auch immer…
Ich glaube ich hatte schon mal über die formalen Anforderungen des Prüfungsamtes geschrieben, möchte dies aber trotzdem aber noch mal aufgreifen. Das Stapa stellte folgende Formalia an die Examensarbeit: 1,5-Zeilig, Schriftart Arial, Schriftgröße 12, 35 Zeilen pro Seite, 75 Zeichen pro Zeile.
Nun stört es mich wenig, wenn der Text 1,5-Zeilig formatiert ist. Dies ist allgemeiner Standard und sieht auch schön aus. Aber wie kommt man auf die Idee, die Schriftart Arial zu nehmen? Aus vier, meines Erachtens sehr nachvollziehbaren, Gründen, ist diese Wahl problematisch:
a) Die Schriftart ist hässlich
b) In der Größe 12 wird a) noch deutlicher sichtbar.
c) Für Arial ist Schriftgröße 12 zu groß, leserlicher wäre 10 oder 11.
d) Wenn eine bestimmte Zeichenanzahl pro Zeile erreicht werden soll, ist Arial dafür absolut nicht geeignet.
Meine Lösungsvorschläge wären hier, dass man aus drei Schriftarten auswählen kann. Zum Beispiel Arial, Times New Roman und Courier. Die Schriftgröße wird auf 10 oder 11 festgelegt, da 12 viel zu überdimensioniert ist. Der Vorteil für den Autor ist, dass man auf die 60 Seiten mehr Text bekommt, da 60 Seiten nicht wirklich viel sind, wenn man bedenkt, dass rechts ein Korrekturrand von fast 4cm sein sollte und die Zeilenzahl auf 35 festgelegt ist. Dazu sollte man noch folgendes bedenken:
60 Seiten= 1 Titelseite, 1-2 Seiten Inhaltsverzeichnis, 4-5 Literaturverzeichnis, 3-4 Seiten Einleitung, 3-4 Seiten Schlussbetrachtung. Von den 60 Seiten bleiben also für das Thema noch 44-48 Seiten, wenn ich mich nicht verrechnet habe.
Nun, aaargh, dieses Zeilen und Zeichen Thema. Ist das nicht ein Relikt aus alten Schreibmaschinentagen? Wieso kann man nicht fest vorschreiben, wie die Ränder im Dokument eingestellt werden müssen? Die Zeilenanzahl geht relativ leicht einzustellen in Word. Man nummeriert einfach jede Zeile und stellt die Ränder oben und unten so ein, bis es passt. Dummerweise, wenn man Fußnoten unten hat, kann es passieren, dass einem dann für den Text nur 20 Zeilen pro Seite zur Verfügung stehen und man deswegen viel Platz für Text verschenkt. Die Zeichen pro Zeile Sache ist nicht so einfach. Man muss eine Zeile im Text komplett markieren und dann auf „Wörter zählen…“ gehen. Dann wird die Zeichenzahl pro Zeile angezeigt. Passt dies nicht, muss man die Ränder links und rechts so lange verkleinern oder vergrößern, bis es stimmt… Richtig fest einstellen lässt sich dies nicht, insbesondere, weil Arial eine Proportionalschrift ist, was bedeutet, dass die Buchstaben unterschiedliche Größen haben. Hat man in einer Zeile nun endlich 75 Zeichen erreicht, können ander Zeilen 60 oder 79 haben. Mit der Schriftart Courier funktioniert dies indes, weil jeder Buchstabe eine feste Größe hat.
Alles nicht so einfah gewesen...
indylaa - 20. Oktober, 12:56

Haben unser Mittelstufen Projekt während der Ausbildung mit latex unter Linux gemacht.
Nicht lachen, das Programm ist echt geil wenn mans verstanden hat.
Nur leider gibs dann unter Linux kein Arial :(
Arial ist übrigens generell eher ungeeignet für längere Texte, weil es keine serifen Schriftart ist.
Naja hoffe das dein Projekt gut bewertet wird.
Ist auf jedenfall ein interessantes Thema.