SZ-Magazin über Gerechtigkeit in Deutschland - Lesetipp!
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Auszug:
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Arbeitslose, und um die ginge es hauptsächlich, seien eher kein revolutionäres Potenzial, die verarbeiteten das in Deutschland anders. »Sie ziehen sich zurück, verfallen in Depressionen oder betäuben sich mit Alkohol.« Gleichzeitig fehle den Deutschen – anders als den Franzosen – das Klassenbewusstsein für kollektive Aktionen, vielleicht auch eine charismatische Persönlichkeit, die zu gewaltsamen Protesten aufrufen könnte, »und dann auch die Verantwortung dafür übernimmt«. »Dennoch«, sagt er, »unterschätzen darf man das alles nicht. Sich ungerecht behandelt zu fühlen ist eine unserer stärksten Antriebskräfte gegen andere vorzugehen. Auch gewaltsam.«Lesen!
indylaa - 21. Juni, 22:20

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