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Sonntag, 24. Februar 2008

Intel Friday Night Game der ESL in Bremen

Die größte deutsche Liga für elektronischen Sport, die ESL, gastiert am 25. April 2008 erstmals in Bremen.

Die ESL ist seit Jahren schon das Aushängeschild in Deutschland und Europa für den professionellen Betrieb vom sog. „competitive gaming“, also dem sportlichen Austragen von Computerspielen.

Die Königsklasse der ESL ist die Pro Series, in der sich die besten Spieler und Teams aus ganz Deutschland in unterschiedlichen Disziplinen messen. Dies sind z. B. Counter-Strike, World of Warcraft oder Counter-Strike Source, der eigentliche Nachfolger des erstgenannten Spieles.

Seit mehreren Saisons veranstaltet die ESL nun auch Live-Events, wo mittlerweile fast ständig über 1000 Zuschauer zugegen sind. Die Spiele werden von Kommentatoren begleitet, Spieler werden vor und nach den Matches interviewt und auf den Bühnen spielen die Gamer um Sieg oder Niederlage, um Punkte für die Tabelle und natürlich auch um Geld. Denn wer an den Intel Friday Night Games teilnimmt, bekommt ein erhöhtes Preisgeld, was bei einem Sieg ausgezahlt wird.

Nachdem die ESL nun immer größere Mitgliederzahlen registriert und man durch die Live-Events noch mehr Besucher erreichen will, hat man sich entschieden, in Bremen solch ein Spektakel stattfinden zu lassen. Hat man im Hamburger CCH oder im Tanzbrunnen in Köln schon sehr gute Locations gefunden, wählte man für Bremen das Hotel Maritim und Congress Centrum, welches direkt am Bürgerpark liegt und nur wenige Minuten vom Hauptbahnhof entfernt ist.
Wer also Lust oder Interesse hat, mal so einem Event beizuwohnen und in eine Welt jenseits von Killerspieldebatten eintauchen will, der wird hier eine ganz andere Sicht auf die Dinge erfahren, denn der sog. e-Sport hat in Deutschland bereits eine riesige Fangemeinde (die ESL verbucht fast 800.000 Nutzer), die stetig wächst.

Ich selbst war schon in Hamburg auf dem iFNG und wollte mir dies in Bremen zumindest nicht entgehen lassen, obwohl ich vielleicht dafür schon etwas zu alt bin :)

Hier noch einige Links zum Thema:

http://www.esl.eu/de/pro-series/fng/316/ - Link zum iFNG in Bremen

http://www.esl.eu – Link zur Webseite der ESL

http://www.esl.eu/de/pro-series/info/pro-series/ Info zur Pro-Series

Kuba im Fokus der Medien

Im Moment geistern derzeit zwei Themen durch die Medien, die mir persönlich sehr ins Auge stechen. Eines davon ist Kuba. Hierbei unterscheiden sich die Themen zwar meistens voneinander, aber im Prinzip geht es schlussendlich immer nur um zwei Dinge: Fidel Castro und die Zukunft des Landes.

Erst vor kurzem habe ich eine Dokumentation über Kuba gesehen, die sich genau mit diesem Thema befasste. Die aktuellen Entwicklungen auf Kuba kann man wohlweislich als positiv bezeichnen. Der Lebensstandard soll erhöht werden, die medizinische Versorgung ist vorbildlich, die Lebenserwartung der Kubaner auf der Höhe der westlichen Welt, die Städte werden nach und nach saniert, die Politiker gehen auf die Menschen zu und hören sich ihre Probleme an. Kurzum: Auf Kuba bewegt sich etwas und auch Unternehmen haben dies mitbekommen. In der Biotechnologie weist das Land bedeutende Fortschritte auf und verhandelt mit Pharmaunternehmen und überdies investieren viele deutsche Firmen auf Kuba. Zum Beispiel gibt es eine Filiale von Mercedes-Benz. Nur redet keine Firma gerne über ihre Anstrengungen auf Kuba.

Wer also mehr über Kuba wissen möchte, dem seien folgende Artikel zum Lesen ans Herz gelegt:

http://www.zeit.de/2008/09/Kuba

Sehr kritisch, zeigt die bestehende Kluft zwischen Arm und Reich auf, den Einfluss der Armee und wie Fidel langsam die Macht verlor an seinen Bruder Raul.

http://www.zeit.de/online/2008/08/bg-castro

Bilder- und Textreihe über das Leben des Diktators Castro.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba

Na was steht da wohl drin?

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Kuba.html

„Die Kubaner sind ganz überwiegend freundliche, gebildete und trotz der schwierigen Lebensumstände auch lebensfrohe Menschen. Sie können hier, insb. wenn Sie des Spanischen mächtig sind, persönlich sehr bereichernde Bekanntschaften machen und Freundschaften fürs Leben schließen. Es kommt aber trotzdem immer wieder zu Versuchen, die vermeintliche Naivität ausländischer Touristen für den eigenen Vorteil auszunützen. Darauf sollte man vorbereitet sein.“

http://www.tagesschau.de/ausland/fidelcastro2.html

„Fidel Castro verzichtet auf das Präsidentenamt, behält aber als KP-Generalsekretär seinen politischen Einfluss. Neue Freiheiten können die Kubaner von seinem Bruder Raúl nicht erwarten.“

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/345396

Die oben erwähnte Doku. „Steht die Insel nun am Anfang einer neuen Ära?“

http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung/Kuba/933588.html

Webseite des ARTE-Themenabends.

Doppelter Musenkuss

-Interessant, wenn man bemerkt, dass man den vorherigen Beitrag schon einmal verfasst hat und zwar vor dem Schlafengehen letzte Nacht.

- Noch besser: Die Fehler im Artikel sind lustig, der Sinn meistens verquer, aber gute Einfälle waren drin.

- Was dann das Beispiel mit Amy Whinehouse (deren Musik ich sehr schätze und gerade höre), Pete Doherty (den ich nicht mal Ansatzweise schätze) und Britney Spears (urgh...) in dem Text zu suchen hat, kommt mir nicht in den Kopf.

- Ich hab wieder ziemlich weit ausgeholt, was vielleicht ein wenig den dritten Strich beantworten würde.

- Ich hatte den Beitrag nur zur Hälfte fertig und denke nun direkt an die anderen drei Geschichten, die ich hier noch rumliegen habe. Sie alle sind angefangen, aber nicht fertig, was bei mir langsam zur Praxis wird.

Jaja, so is das im knallharten Bloggergeschäft.

Du bist doch mein Freund, oder?

Da kommt man gerade von nem Geburtstag, ist ein bisschen angetrunken und erfreut sich über die Erkenntnis, dass ein Nintendo Wii eine prima Party-Konsole ist, man ein Talent für Bowling hat (hehe) und dann das: Man kommt zu Hause nicht rein.

Warum? Ja, weil ein Alki die Tür versperrt. Und diese Leute haben ja immer die Angewohnheit, einem gleich die ganze Lebensgeschichte zu erzählen. So stand ich also eine gefühlte Ewigkeit vor meiner Haustür, kam nicht rein, wollte nun nicht unhöflich sein und hörte mir dann auch seine Leidensgeschichte an.

Er wäre aus der benachbarten Kneipe herausgeflogen, weil er angeblich alle Gäste beleidigt hätte. Sein Bier hat der Barkeeper einfach weggenommen und ihn hinausbefördert. Nun, Feierabend will ja jeder machen. Die Leute aus der Kneipe und ich natürlich auch. Leider ging meine Taktik, ihn wieder in die Gaststätte zu schicken und alles zu reklamieren, nicht auf, da er irgendwie nicht wieder dorthin zurück wollte und gleichzeitig dort schon die Lichter aus waren. Wie lange er wohl schon hier herumlief?

Dann wendete ich die Verwirrtaktik an und es gelang mir, ihm vier verschiedene Berufe aufzuzählen, denen ich nachgehen würde. Er merkte es nicht. Ich wurde zum Lehrer (war er auch, nur fielen ihm die Fächer nicht mehr ein), Dozent für Molkereiwesen (ach was?), Tennislehrer und Lokführer. Herr Soundso entschied sich dann für den Tischlerberuf.
Zwischendurch fragte er immer wieder, ob ich denn hier wohnen würde, ob ich denn allein die Wohnung hätte usw. Hierbei wohnte ich dann mal im ersten, mal im vierten Stockwerk, hatte die Bude alleine für mich, dann eine Frau, dann zwei drogensüchtige Volksmusiker, die gerade auf Tournee wären.
Ich wunderte mich zwischenzeitlich wirklich, wie erstaunlich es war, ihm alle diese Dinge aufzutischen und noch erstaunlicher war die Tatsache, dass er alles nur wenige Sekunden danach wieder vergessen hatte. Allerdings meine ich zu Wissen, das dies ein relativ häufig auftretendes Problem bei Alkoholikern ist. Ebenfalls, dass Leute in diesem Zustand gerne mal gefährlich nahe kommen und einem des öfteren Einblick in die Flora ihres Mundes gewähren. Gänsehautstimmung!

Das Ende vom Lied war, dass er mich herzlich umarmte, ich dabei die Luft anhielt, und er sich noch fünfzig Mal verabschiedete mit den Worten, wir könnten uns ja mal treffen und einen trinken. Natürlich können wir das.

Im Nachhinein weiß ich allerdings auch nicht, was mich da nun geritten hat und viele meiner etlichen Leser (hehe Nr. 2) denken sich sicher: Toll, hat er nen Alki verarscht. Ich antworte darauf leidlich: Ja nun, ich hätte auch lieber geschlafen :)

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